Eine Kritik von Schwarz (Bewertung des Films: 8/10) eingetragen am 18.05.2004, seitdem 695 Mal gelesen
Ein spontanes Straßenrennen endet für zwei Frauen tödlich, lediglich die dritte überlebt mit einem schweren Schock. Durch dieses Erlebnis traumatisiert sucht sie ihr Seelenheil in einem kleinen Kaff als Organistin der Kirche. Doch hat sie weiterhin alptraumhafte Visionen von einem Toten und schon bald weiten sich ihre Wahnvorstellungen so aus, dass ihr geordnetes Leben zusehens zerfällt. Dieser Klassiker der alten Schule ist mit allerlei gruseligen Psychoideen gespickt, Hauptdarstellerin Candace Hilligoss Schicksal ist letztendlich schön absurd erzählt, um am Ende wiederum den Dreh zu kriegen, und den Zuschauer mit der Wahrheit zu konfrontieren. Bizarre Orgelmusik und gute Kameraführung heben diesen großartigen B-Movie aus der Menge der Billigheimer hervor. Fast wirkt "Carnival Of Souls" so, als hätte sich Hitchcock aus Experimentierlaune heraus ein Prequel zu "Night Of The Living Dead" gegönnt.
Fazit: Horrorklassiker, der seinem schwachen Remake von Wes Craven locker den Rang abläuft. 8/10 Punkten
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