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Blood Warriors (1993)
Eine Kritik von Onkel (Bewertung des Films: 7/10) eingetragen am 21.08.2004, seitdem 575 Mal gelesen
Recht unterhaltsames B-Actionmovie von Altmeister und "American Ninja"-Schöpfer Sam Firstenberg, das mit David Bradley und Frank Zagarino auf zwei namhafte Genregößen in seinem Cast verweisen kann. Getragen von seinen beiden Stars, überzeugt "Blood Warriors" durch knallharte Action und eine behelfsmäßige, wie erwartet innovationslose aber dennoch einigermaßen flott inszenierte Story. Größte Stärke des Filmes ist freilich die Action, deren Hauptaugenmerk ganz deutlich auf blutigen Shoot-Outs liegt, die in ihrer Summe recht gelungen sind und auch mit rotem Lebenssaft nicht geizen. Kampfkunst und Explosionen kommen hingegen leider etwas kurz.
Schwach ausgefallen sind im Gegenzug wieder mal die Charaktere hinsichtlich der Einfallslosigkeit in ihrer Ausgestaltung, besonders signifikant im Falle von Blondine Jennifer Campbell (zwar hübsch anzuschauen aber absolut typenhaft). Absolut klischeebeladen und in ihrer filminternen Entwicklung sehr vorhersehbar ist dies selbst für ein B-Movie unterm Strich etwas zu wenig. Natürlich nimmt man David Bradley den knallharten Einzelkämpfer ab, jedoch hätte Firstenberg vielleicht den emotionalen Teil ein wenig mehr in den Hintergrund stellen können. Geschadet hätte es sich nicht, obwohl man dann wahrscheinlich wieder über die simple Actionausrichtung herziehen würde :)
Wie dem auch sei: Für ein B-Actionmovie überzeugend und trotz der üblichen Abzüge in Sachen Story und Charakteren in jeder gut sortierten Sammlung gerne gesehen - auch mit den wenigen Cuts der deutschen Fassung. Knappe 7 Punkte meinerseits...
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