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Nox Aeternus - Die Nacht der Hexen (1987)

Eine Kritik von anavy
eingetragen am 18.03.2010, seitdem 251 Mal gelesen


Da ich als Kind immer totale Angst vor Hexen hatte und derartige Filme wie Suspiria einfach liebe, habe ich mir die Mühe gemacht diesen (wohl seltensten Film der Welt ) mal anzuschauen und muss eins vorweg sagen: Dieser Film ist der Krankeste und Brutalste Amateursplatter der mir je untergekommen ist. Eine Handlung wird hier vergebens gesucht, die Abläufe sind schnell erzählt. Eine Gruppe von 4 Jugendlichen stößt nachts im Wald auf eine Hexenfeier, bei der Kinder geopfert und sogenannte Verräter bei lebendigem Leib gehäutet werden.Gedärme werden gefressen und den Hexen wird es von totenkopfartigen Missgeburten ordentlich besorgt.  Als die Jugendlichen nach Hause flüchten werden sie dort von einem dieser Totekopfwesen attackiert und flüchten in den Park, unterwegs werden wieder wahllos Menschen auf böseste Art und Weise getötet. Einem der Kinder gelingt es, die Polizei zu rufen, doch der Polizeiwagen verunglückt. ALs der Polizist und der letzte noch Lebende der Gruppe Jugendlicher aufwachen,sind sie gefesselt und der Polizist wird abartig getötet.  Die Effekte sind zwar nicht besonders, die Grausamkeit der Art, wie die Menschen ermordet werden jedoch ist schockierend, hierbei kann der Film locker mit August Underground oder Guinea Pig mithalten.  Als es dem Jugendlichen gelingt sich zu befreien nimmt er herrumliegende Gegenstände um die Hexen und Totenkopfwesen zu vernichten (darunter Steine, ein Besen, ein Langschwert sowie ein Hammer-auch die Hände benutzut er) .  Als er die Höllengestalten vernichtet hat nimmt der Junge am nächsten Tag eine Waffe aus dem Schrank seines Vaters und läuft Amok, am Ende durchlöchern ihn mehrere Kugeln des SEK´s , dann schiesst er sich in den Kopf.  Abschließend kann ich nur jedem raten sich diesen Film nicht anzuschauen, selbst einem Fan solcher schlecht gemachten Amateursplatter wird hier schlecht, teilweise sind die Szenen sogar unerträglich, ich war schon kurz vor dem Abschalten. Hätte ich den Film bloß niemals gesehen....ich jedenfalls brauche jetzt erstmal ein Bier um die wieder hochkommenden Ekelstellen des Films (und davon gibt es mehr als genug) zu verdrängen. Cheers!


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