Ansicht eines Reviews

Big Lebowski, The (1998)

Eine Kritik von Ao$hi (Bewertung des Films: 8/10)
eingetragen am 05.06.2006, seitdem 829 Mal gelesen


Eigentlich bin ich kein besonderer Fan der Ceon Brothers, denn bis auf "Fargo" (verdammt lustig) und vielleicht noch "O Brother, Where Art Thou?" fand ich keinen ihrer Filme besonders gelungen. Besser spät als nie, kam ich dazu, mir "The Big Lebowski " anzusehen.

Erstmal ein paar Worte zur Story: Der faule und arbeitslose Bowler Jeff Lebowski (Jeff Bridges), auch Dude genannt, wird Opfer einer Verwechslung und so bekommt er Besuch von 2 missgelaunten Typen. Die Verwechslung endet schliesslich damit, dass Lebowskis Lieblingsteppich befleckt wird. Empört spürt er die Person auf, auf die es die beiden Erpresser eigentlich abgesehen hatten, und erhofft sich eine Entschädigung. Doch anstatt einer Entschädigung, bekommt er ein verlockenes Angebot ...

Einen wirklich herrlichen Film tischen uns die Ceon Brothers hier auf. Ich finde das Zitat "Nur ein Freak im Freak Königreich" aus Terry Gilliams "Fear And Loathing In Las Vegas" beschreibt den Film recht gut. "The Big Lebowski" wimmelt nur so von durchgeknallten Typen. Ein ständig fluchender Althippie (Lebowski), ein meist rumbrüllender Vietnam Veteran, ein gewaltätiger Cop, eine Gruppe von deutschen Nihilisten und eine immer sehr leicht bekleideten abstrakten Künsterlin sind nur ein paar Beispiele ..

Der Humor des Films ist sicher nicht jedermanns Sache ... meist resultiert dieser aus reichlich sinnfreien Dialogen, Lebowskis völlig dämlichen Verhalten oder aus seltsamen Situationen. Der "Dude", wie Lebowski selber genannt werden will, wird von Jeff Bridges wirklich klasse gespielt ... cool, verplant, jedoch eigentlich ein netter Kerl. Ein paar andere bekannte Gesichter bekommt auch zu sehen. John Goodman verkörpert Lebowskis Bowlerkumpel Walter und Steve Buscemi, den nie zuhörenden stattdessen ständig fragenden, Donny.

Immer wenn Lebowski das Reich der Träume betritt, sei es nun freiwillig oder mit Nachdruck, bekommt man ordentlich was zu sehen. Seine Traumsequenzen sind echt klasse gemacht. Sie sind zwar im Grunde völlig sinnlos aber was solls.

Fazit: Ein lustiger und sinnfreier Film, den man sich immer mal wieder anschauen kann, ohne das er langweilig wird. Nette Einfälle, beabsichtigt überzogene Charaktere und reichlich Flucherei! Viel Spass mit dem Dude! 8/10


Surprise me!
"Surprise me!" BETA
Lassen Sie sich überraschen! Wir führen Sie zu einem zufälligen Treffer zu einem Thema Ihrer Wahl... Wollen Sie eine andere Kritik von "Ao$hi" lesen? Oder ein anderes Review zu "Big Lebowski, The (1998)"?


Zur Übersichtsseite des Films
Liste aller lokalen Reviews von Ao$hi

Zurück





Copyright © 1999-2012 KI Media GbR
Alle Rechte vorbehalten.
Nutzungsbedingungen · Werben · Impressum
Hosted by Net-Build



Quicksearch






User-Center

Benutzername: 
Paßwort:
Login nur für diese Sitzung:

·

1.052 Besucher online





Abonnement


Abonnement - Bitte erst anmelden
Melden Sie sich bitte an, um Abonnements vornehmen zu können



Neue Reviews


Men Suddenly in Love (2011)
Gefährten (2011)
Fight of the Dragon (1999)
Schrei, wenn Du kannst (2001)
New Rose Hotel (1998)



News


Unser News-Bereich wurde überarbeitet und wird in Kürze weiter ausgebaut werden, damit Sie stets aktuell über alle Neuigkeiten rund um die Welt des Films informiert sind.

» Zum neuen News-Bereich