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Woher weißt du, dass es Liebe ist (2010)

Eine Kritik von zeckpetzki (Bewertung des Films: 2/10)
eingetragen am 03.04.2011, seitdem 575 Mal gelesen


...nach dem Film wirst Du es nicht wissen...02.04.2011

Diese Filmkritik ist bitte als Warnung zu verstehen, denn der Film hat es nur auf eines abgesehen, lieber Leser: Dir nämlich zwei ganze Stunden Deiner kostbaren Lebenszeit zu stehlen. Dabei ist man zunächst interessiert, denn was soll schon schiefgehen, wennn die Herren Rudd, Wilson und Nicholson mittun dürfen? Da kann man über Frau Witherspoon doch an sich hinwegsehen, nicht wahr? Nein, kann man nicht, denn an diesem Film stimmt einfach gar nichts. Er ist und bietet all das nicht, was die Werbung suggeriert: romantisch, komisch, spritzige Dialoge, großartige Darstellerleistungen...sondern er gibt dem wohlwollenden Kinogänger eine solche Ohrfeige, daß es den Eintritt reut, man den Film am liebsten niederbuhen und das Kino schon nach dreißig Minuten verlassen möchte.

Wir sehen eine Zeit im Leben von Lisa ( Witherspoon ), die wegen ihres Alters aus der Softball-Nationalmannschaft fliegt. Da braucht man ein neues Aufgabengebiet, also verabredet Lisa sich mit dem oberflächlichen Frauenheld Matty ( Wilson ) und zieht bei ihm ein...und aus..und wieder ein ( dazu aber später mehr). Im selben Luxuswohnhaus hat auch Charles ( Nicholson ) seine Bleibe, dessen Sohn George ( Rudd ) sich sogleich in Lisa verliebt. George und sein Vater haben ganz nebenbei noch andere Probleme, denn gegen die Firma der beiden und insbesondere gegen George ermittelt die Staatsanwaltschaft. Nun also die große Frage: wem wird Lisa ihr Herz schenken? Ist es der Schönling Matty? Oder der zurückhaltende und sehr menschliche George? Macht möglicherweise als Katz aus dem Sack gar Charles das Rennen?

Ich werde es natürlich nicht verraten, aber eines ist ganz sicher: es ist völlig egal. Denn seit langem habe ich mich bei einem Film aus dem Genre der romantischen Komödie nicht mehr so gelangweilt wie hier. Die Story ist völlig belanglos, die an sich schwere Krise beim Verlust des Stammplatzes in der Mannschaft wird weder vertieft noch fortgeführt. Die seichte Kriminalstory um Georges Firma verläuft ebenfalls völlig unspannend und wenig aufregend, man hätte gut auf sie verzichten können. Jack Nicholson grinst wie immer zu viel, wirkt aber ansonsten reichlich uninspiriert. Das trifft auch auf die Herren Rudd und Wilson zu, die ihre faden und eindimensionalen Rollen zwar ausfüllen, gegen das mangelhafte Drehbuch aber nicht ankämpfen können. Nun, da ist auch die Hauptschuld für das völlige Versagen des Films zu sehen, denn es gibt weder interessante Dialoge zu hören noch auf irgendeine Weise berührende Szenen zu sehen. In unglaublicher Geschwätzigkeit und mit völlig überzogenem Hin und Her ( siehe Auszug und Einzug...) wird dieser Film zwei Stunden lang gedehnt und angefüllt, daß es dem Zuseher ein Graus ist. Man kämpft beständig gegen den Schlaf, und nur weil ich diese Kritik schreiben wollte, habe ich mich dem nicht hingegeben. Dieser Streifen ist auf Massengeschmack konzipiert und kalkuliert, was ich ihm nicht zum Vorwurf mache - sondern vielmehr, daß er dabei auf ganzer Linie versagt...viel zu lang, mit Handlungsfäden, die im Nirgendwo verlaufen - das will und soll man nicht ertragen, daher 2/10.


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