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Iceman Cometh, The (1989)
Eine Kritik von Lee Arkin (Bewertung des Films: 8/10) eingetragen am 23.06.2007, seitdem 222 Mal gelesen
"The Iceman Cometh" zähle ich zu Yuen Biaos besten Solofilmen. Hier hat man noch Fantasyelemente miteingebaut mit der Zeitreise, was zwar nicht neu ist, aber trotzdem ist es mal etwas anderes im Hong Kong Actinkino. Man könnte fast sagen, er wäre der chinesische Highlander. Er hat sehr viele Ähnlichkeiten mit Christopher Lamberts Film.
Die Besetzung ist stark: Yuen Biao, Maggie Cheung und Kultbösewicht Yuen Wah. Sie machen alle eine gute Figur besonders Yuen Biao ist hier super sympathisch. Es ist witzig, wie er aus der Ming-Dynastie ins 20. Jahrhundert "geschleudert" wird und ihm alles neu vorkommt und sich irgendwie zurecht finden muss. Beispiel: Er trinkt sein Wasser aus der Kloschlüssel.
Was Yuen Wah angeht, ist er hier wieder in seinem Element und kann vollends überzeugen!
Iceman Cometh hat zwar einige Längen, besonders im Mittelteil, aber das verkraftet man. Zugegeben viele Fights gibt es nicht, aber es lohnt sich ganz sicher auf das furiose Finale zu warten. Wah und Biao liefern sich am Ende ein gnadenloses Duell, das einfach atemberaubend ist. Es wird geschossen, akrobatisch geflogen und gefightet was das Zeug hält und das alles klasse gefilmt mit Zeitlupen, verschiedenen Kameraeinstellungen und langen Schnitten. Natürlich sind wieder die Stunts einfach nur unglaublich!
Alles in allem ein ungemein kurzweiliger Spaß für zwischendurch mit einigen spektakulären Actionszenen und einem atemberaubenden Finale.
Für Yuen Fans ein absolutes Muss, aber auch Martial Arts- und Actionanhänger kommen auf ihre Kosten.
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