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Frida (2002)
Eine Kritik von Herr Hartz (Bewertung des Films: 9/10) eingetragen am 19.12.2006, seitdem 635 Mal gelesen
Es ist eigentlich schade, dass solche tollen Filme in der heutigen Film-und Kinogeneration fast kaum noch Beachtung geschenkt wird, da er vom filmischen Standpunkt doch so viel mehr bietet als viele der laufenden Blockbuster.
Dies ist eine wirklich gelungene Regiearbeit von Julie Taymor, und mit Salma Hayek in der Titelrolle wirklich erstklassig besetzt. Man merkt ihr in jeder Szene an, dass dies ein Wunschprojekt von ihr war. In künstlerisch hochwertig inzinierten, surrealistisch traumhaften Bildern wir das Leben der mexikanischen Malerin Frida Kahlo geschildert, und das ohne auch nur einmal dem Kitsch zu verfallen. Auch das große Ensemble an bekannten Darstellern wie Alfred Molina, Antonio Banderas Ashley Judd, Edward Norton und einem hervorragenden Geoffrey Rush macht diese Film zu einem wirklichen Genuß.
Dennoch gibt es auch zwei negative Punkte, einmal ist der Film eigentlich viel zu kurz, so dass nur einige Stationen des Lebens von Kahlo gezeigt werden konnten. Dessweiteren wird einem nicht direkt klar, wieviele Jahre in dem Film vergehen, kleine Zeiteinblendungen hätten dem Film gut getan.
FAZIT:
Eine tolle Biografie-Verfilmung, welche bis in die kleinsten Rollen prominent besetzt ist, und einer Salma Hayek, welche hervorragend beweist, dass sie mehr ist als nur schönes Beiwerk.
9 von 10 Punkten
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