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Schloss des Grauens, Das (1963)
Eine Kritik von GPunkt (Bewertung des Films: 8/10) eingetragen am 20.10.2009, seitdem 171 Mal gelesen
Horror. Mary Carson kommt mit
Ihrem Ehemann Burt auf das Schloss seiner Vorfahren. In einer
stürmischen Nacht, findet sie die grausam entstellte Leiche einer
jungen Frau. Vor Schreck fällt sie in Ohnmacht. Doch keiner glaubt ihre
Geschichte, die die Tote ist verschwunden. Als Mary dann noch von einem
roten Henker erzählt, fängt Burt an, an ihrem Verstand zu zweifeln. Als
sich die unheimlichen Vorkommnisse häufen, fällt der Verdacht auf den
entstellten Gutsverwalter Edward. Ist er ein Psychopath? Eines scheint
sicher: Jeman hat die Folterkammer des Schlosses wieder in Betrieb
genommen.
Einen waschechten Gruselstreifen hat Antonio Margheriti da gezimmert, und dieser stellt neben den schwarz/weissen Gothichorror-Streifen „Danza Macabre“ und „The Long Hair of Death“ den Höhepunkt seines Schaffens dar. Im Gegensatz zu vielen seiner späteren Werke spielt er hier virtuos mit Farben und Beleuchtung. Ganz im Stile der klassischen Stummfilme wird hier mit Hilfe des vorzüglichen Soundtracks von Oscar-Preisträger Riz Ortolani, der hier bedeutungsschwangere Klassik-Klänge mit Blues und Jazzstücken anreichert, eine wahrhaft schaurige Atmosphäre erzeugt. Die Musik ist auch dafür verantwortlich, dass ab und an Krimi-Flair im Stil des Film-Noir aufkommt. Einfach wundervoll. Sehr bemerkenswert ist auch die Undurchsichtigkeit der Figuren. Die Ausnahme bildet hier Mary.
Score: 8
Härte: 3
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