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Nightmare Concert (1990)

Eine Kritik von Violator (Bewertung des Films: 2/10)
eingetragen am 27.05.2005, seitdem 286 Mal gelesen


Wieder mal ein Fulci und zwar einer der letzten, den der umstrittene italienische Regisseur gedreht hat (und auch einer der langweiligsten von ihm.)

Ein paar Worte zur Story: Der Horrorfilmer Fulvio hat zunehmend Schwierigkeiten, seine blutigen Filme und die Realität auseinanderzuhalten. Er begibt sich deswegen zu einem Psychiater. Doch dieser ist noch irrer als sein neuer Patient, denn er hat vor, Fulvio Morde anzuhängen, die er in Wirklichkeit selbst begeht.

Hier spielt Lucio Fulci also nicht nur zum ersten (und letzten Mal) die Hauptrolle sondern auch sich selbst!!! Ob Fulci die Probleme, die er im Film spielt, selbst hat, ist mir nicht bekannt. Wie auch immer: Die schauspielerischen Leistungen von Fulci sind insgesamt knapp durchschnittlich bis schlecht und er hat gut daran getan, seine Schauspielerei auf Kleinstrollen in seinen eigenen Filmen zu beschränken. Auch die anderen Schauspieler sind alles andere als die besten in ihren Fach (was man bei Fulci-Filmen allerdings gewöhnt sein sollte!) und die Synchronisation ist absolut grauenhaft.

Und genauso wie die Schauspieler, ist auch der Film an sich: nämlich nix besonderes! Die Story ist wirklich schlecht, außerdem passiert viel zu wenig (gut splattertechnisch schon!). "Nightmare Concert" hat so gut wie keinen Spannungsbogen und Langeweile ist einfach vorprogrammiert. Atmosphäre sucht man auch vergebens. Stichwort Splattereffekte: Es gibt schon einige echt heftige Szenen zu sehen, in denen mal wieder ausschließlich Frauen das Opfer sind (der New York Ripper lässt grüßen). Aber hier können sie natürlich nicht viel reißen, wenn der Rest schlecht ist. Vielmehr hat man das Gefühl, dass die Gewaltszenen der einzige Selbstzweck des gesamten Filmes sind (im Gegensatz zu "The Beyond" usw). Einige dieser Szenen stammen aus anderen Fulci-Filmen und man hört ganz kurz die Musik aus "Geisterstadt der Zombies".

Also ich weiß echt nicht, was an diesem Film besonderes sein soll. Er hat nichts gemein mit Filmen wie "Geisterstadt der Zombies" oder "Woodoo". Natürlich gibt es trotzdem Leute, die ihn vielleicht mögen, aber diese Leute werden wohl auch "California Axe Massacre" oder die 4 miesen Streifen der Lucio-Fulci-Box mögen (jedem das seine, ich will hier niemanden beleidigen).

Was DVD-Fassungen angeht, so scheint die Fassung von Laser Paradise ganz in Ordnung zu sein. Ich habe ihn mir bis jetzt nur einmal angeschaut und auch nur, damit ich ihn mal gesehen habe und ihn reviewen kann.


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