Eine Kritik von alligat1818 (Bewertung des Films: 6/10) eingetragen am 03.03.2006, seitdem 436 Mal gelesen
Nightmare Concert bietet nicht nur unglaublich viel Gore, sondern wartet mit einer guten Story auf und auch die Darsteller können sich sehen lassen.
Die Splatterszenen wurden von anderen Fulci- Filmen in diesem Film eingefügt und sie funktionieren immer noch perfekt. Außerdem spielt sich ja vieles in Fulcis Kopf ab, weil er ja Visionen von seinen Filmen bekommt. Und die haben es in sich. Ein Kopf zerschmilzt in der Mikrowelle oder einer wird durch einen Rollstuhl zu Tode gefahren. Und das ist nur ein kleiner Teil der originellen und toll anzusehenden Goreszenen.
Auch an Atmosphäre mangelt es dem Film nicht. Die Atmosphäre kommt gut rüber und die Story lässt einem gewiss nicht kalt. Aber dennoch wirkt der Film kalt, dafür ist er sehr ausdrucksstark. Spannungsmäßig wird wenig geboten aber die tollen Goreszenen und die gute Atmosphäre übertrumpfen alles. Es ist ja nicht so, dass sich überhaupt keine Spannung aufbaut.
Die Darsteller sind Durchschnittlich. Fulci und der Professor spielen sehr gut. Was mich stört ist, dass an einer Szene die Reste eines englischen Synchrones zu hören sind, aber dass kann man dem Film ja nicht unterstellen.
Ein guter Splatterfilm, der mehr als nur übles Gemetzel bietet.
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