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Wes Craven's Carnival of Souls (1998)

Eine Kritik von Scat
eingetragen am 11.10.2001, seitdem 364 Mal gelesen


Als ich in der TV-Spielfilm den kurzen DVD-Test der US-DVD sah, habe ich "Wes Craven" gelesen und einen Flop-Daumen gesehen. Mit der Hoffnung, daß er bald bei uns rauskommt, sah ich ihn plötzlich in der Videothek als Video und krallte ihn mir. Im Vorspann entpuppte sich dann, das ich beim Test der DVD irgendwie nur noch Augen für den Namen "Wes Craven" hatte. Der Kommentar der Zeitschrift besagte nicht: "(Wes Craven sollte seinen Ruf nicht) mit miesen Filmen (wieder kaputt machen)...", sondern "...mit miesen Produktionen...". Also war Craven gar nicht der Regisseur. Den Film hab ich mir nach etwas Stirn runzeln natürlich trotz dieser Tatsache angesehen und ich muss sagen...na ja...wie soll man es sagen?

Probier'n wir's mal so: Schauspieler Larry Miller ist ziemlich fehlbesetzt. Kennt man ihn doch als Comedy-Schauspieler aus Rollen von "Verrückt nach Dir" und "Der verrückte Professor". Den Bösen kauft man ihm schlecht ab. Die Darsteller sind allerdings das einzige normale am Film, denn...diese Psycho-Kacke mit kleiner Horror-Beilage ist echte Scheiße. Man weiß gar nicht was die Hauptperson träumt und was Wirklichkeit ist, dann, eine halbe Stunde später, geht der Traum mal wieder für ein paar Minuten weiter & dann wieder der andere & der andere (die Person "wacht" natürlich an den anderen Stellen wieder auf)......Hä?

Wie konnten Wes "Scream" Craven & Anthony "Waxwork" Hickox denn so einen Schund produzieren? Durch das Cover habe ich geschlußfolgert, das auf einem Rummelplatz ein Killer ein paar Teenies schlächtern will, eben in "Scream"-Manier. Von wegen: Der Film ist unlogisch und wahllos zusammengewürfelt worden. Einzig einigermaßen sehenswert ist die kleine Actionszene in der 8.Minute. Meine schlimmsten Ahnungen über das Ende befürchteten sich auch noch: Der Film endet im Nichts bzw. läßt das Ende offen, dadurch kann man sich nicht mal erklären, was hier nun Sache gewesen war, denn wie bei "Living Nightmare" wußte ich letztendlich auch hier kaum, worum es in dem Film überhaupt geht.

Wahrscheinlich hatte der Drehbuchschreiber selbst nicht mehr in diesem Blödsinn durchgesehen und ließ daher das Ende offen. Einige Verzwickungen entzwackt man zwar, aber stupid bleibt der Horror allemal. So einen beknackten Film habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Und dabei hat er mit der Eingangssequenz ganz gut angefangen. Die Horror-Spezis Craven und Hickox scheinen wohl vorher das Drehbuch nicht gelesen zu haben.

Fazit: Wild & unlogisch zusammen-gewürfelter Horror-Mist. Presskacke par excellence!

0 / 10*

* = und deswegen auch das bisher einzige Review meinerseits ohne Skala-Anzeige hinterm Namen


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