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Burning Moon (1992)

Eine Kritik von Mahony23 (Bewertung des Films: 7/10)
eingetragen am 09.01.2003, seitdem 402 Mal gelesen


Dies ist ein Amateurfilm der es in sich hat.
Viel Gewalt, viel Splatter und manches davon ist echt krank.
Die story besteht aus drei Handlungssträngen; einer Haupthandlung und zwei Geschichten. In der hauphandlung geht es um einen jungen Man namesn Peter, der arbeitslos und recht herruntergekommen ist.
Dieser muss nun auf seine kleine Schwester aufpassen und erzählt ihr, nachdem er sich nen Schuss Schore gesetzt hat, 2 " Gute-Nacht-Geschichten".
Die erste handelt von einem entflohenen Irren, der eine Frau kennenlernt und ihre gesamte Famillie dahinmetzelt.
In der zweiten Geschichte geht es um einen Priester, der wahnsinnig ist und in einem bayrischen Bauernkaff Frauen vergewaltigt und tötet. Die dummen Bauern halten allerdings einen Freund des Priesters für den schuldigen,
einer von ihnen tötet ihn. Daraufhin kommt der Totschläger in die Hölle.
Dies war die ganz grobe Handlung von Burning Moon.
Man kann wirklich sagen, das Ittenbach ein wirklich gutes Horror und Splatter Drehbuch geschrieben hat, dem es an kaum etwas fehlt.
Nur leider lässt die umsetzung, insbesondere der ersten Story, zu wünschen übrig. Man kann fast sagen, das der Film in der Umsetzung des Drehbuchs eine 180° Wendung durchmacht, denn die zweite Story ist für Amatuerfilmverhältnisse wirklich gut umgesetzt; insbesondere der Mord an dem unschuldigen und die Höllensequenz haben mich sehr schockiert.
In der ersten Story allerdings sind wohl rundum unbegabte Schauspieler verwendet worden, denn das schauspielerische Niveau ist hier in meinen Augen wirklich unterirdisch.Auch die Kulissen und die Proffesionalität bei der Umsetzung mancher Szenen erinnert mehr an einen Homevideo-porno
als an einen richtigen Film ,aber es ist halt nunmal ein Amateurfilm, und bei denen ist das ja nun meist so.
Als Fazit kann man sagen, das es sich hierbei sicher um den besten Amateurfilm aus Deutschland im Splatterbereich, wenn nicht sogar weltweit handelt.
Insbesondere bei der zweiten Story wirkt nichts aufgesetzt und keine Szene ist in meinen Augen selbstzweckhaft; ganz im gegenteil zu Bethmann- oder Fippig Filmen, die ja nun wirklich
von hirn-und sinnlosen Gewalt-und Sexorgien überquellen.
Burning Moon ist mit sicherheit härter als werke der zuvor genannten Regisseure, aber nicht nur aufgrund des Splattergehalts, sondern gerade aufgrund der in sich runden Storys. Burning Moon ist jedem Horrorfan auf jeden Fall zu empfehlen, da man hier eine Menge geboten bekommt. 7 von 10 Punkten.


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