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Fear Dot Com (2002)
Eine Kritik von Fabse (Bewertung des Films: 2/10) eingetragen am 06.10.2005, seitdem 394 Mal gelesen
Stephen Dorff lässt die Kirche im selbigen und vergisst nen „F“, was aber nicht so tragisch ist. Als strubbeliges Brett Clit-Imitat geht er dann dem Geheimnis um eine garstige Website nach, die selbst Udo Kier um die Ecke bringen kann und derer Verbindung zu einem Neil Jordan Darsteller, der Damen zerrupft! Weil das allein sehr anstrengt hilft noch ne blonde Schnallerine gut mit und stielt Dr. Herbert West die Show.
Nach Cecil B. hatte ich eigentlich gedacht, dass ich den Dorff sehr nett finde, doch dann entdeckte ich seinerseits Lobgesänge auf Dr. Uwe Boll, was mich etwas stutzig machte. Mittlerweile aber kann man abschätzen wo der Hase herläuft und genau hin will. Diese Erkenntnis bringt Feardotcom immerhin mit sich. Was genau hier geboten wird lässt sich flugs wiedergeben wenn man das kleine verkrüppelte Kind bei den Namen seiner ungewollten Erzeuger nennt: Die nicht gerade stolzen Eltern „Ringu“ und „Dark Water“ hatten einen gemeinen Ehekrach, da heraus kam, dass der aktive Part der beiden eine längere Affäre mit „Se7en“ hatte ,was zu grauenvollen Presswehen im „House on Haunted Hill“ führte. In optimistischer Hoffnung auf eine schnelle Abortation bemühten sich noch „Inferno“ und bava’reskes Werk um die rektale Penetration bevor klar wurde, dass selbst die unvermeidliche Nachgeburt dieses von Unzucht geprägten Balges ungenießbar sein würde.
Manchmal sei es ratsamer den reputationssüchtigen Pinsel einfach in der U-Buchse zu lassen oder das geistige Erbgut an die nächste Hauswand zu überantworten. Da kann man’s wenigstens unbemerkt noch weg putzen. So, meine Herrn Internationale Ripp-off Modellbauer: Bitte nicht weiter bauen, Ihr Revell-Klebstoff ist schon zu spröde um weitern Konstrukten ausreichenden Halt zu geben. Da hilft auch der kleine Farbanstrich namens „visuelle Hirnprügel im Schnittgewitter“ nichts mehr. Die unmotivierte dt. Synchro tut noch ihr übriges dazu, dass das Kind verquollen im Brunnen liegt. Jetzt lasst es bitte in der Plörre liegen, denn weiteren Reanimationen wie dieser bin ich überdrüssig. Ich gehe da lieber demnächst aufs Klo: Das ist spannender, unterhaltsamer und da weiß ich auch schon schnell was mich erwartet! Immerhin gibt’s für die Kaki-Family aus der CGI-Schmiede nen zusätzlichen Gnadenpunkt.
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