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Schlange im Schatten des Adlers, Die (1978)

Eine Kritik von Breager (Bewertung des Films: 8/10)
eingetragen am 23.06.2008, seitdem 1373 Mal gelesen


Die Schlange im Schatten des Adlers war der erste Jackie Chan Film, den ich gesehen habe. Damals wusste ich überhaupt nicht, wer Jackie Chan ist, schließlich benutzte er zur Zeit der Entstehung dieses Films noch sein Pseudonym Cheng Lung. Unabhängig davon, habe ich den Film sofort ins Herz geschlossen, seitdem diverse Male gesehen und kann mich immer noch dafür begeistern.

Die Handlung des Films ist sehr einfach gestrikt und dient im Grunde nur als Rahmen für eine Aneinanderreihung schön choreographierter Kampfszenen und akrobatischer Einlagen. Auf der einen Seite gibt es die Anhänger des Kung Fu Stils "Schlangentechnik", auf der anderen Seite die Anhänger der "Adlerklaue". Wobei der Meister der "Adlerklaue" Leng Kuan Yün nach dem Meister der "Schlangentechnik" Pai Chang Tien sucht, um diesen zur Strecke zu bringen und die Schlangen-Schule damit endgültig auszurotten. Auf seiner Flucht findet Pai Chang Tien in dem Waisenjungen Cheng Fu (Jackie Chan) einen Verbündeten und guten Freund. Cheng Fu ist in einer Kung Fu-Schule der Küchenjunge und wird von seinen Meistern ständig schickaniert und verprügelt. Als Cheng Fu Pai Chang Tien das Leben rettet, lehrt Pai den Jungen zum Dank die Schlangentechnik, mit deren Hilfe sich Cheng Fu nun zur Wehr setzen kann. Allerdings ist die Schlangentechnik der Adlerklaue weit unterlegen. Pai Chang Tien erzählt Cheng Fu nichts von seiner Herkunft und vom Kampf zwischen der Adlerklaue und der Schlangetechnik. Daher macht sich Cheng Fu auch nie Gedanken darüber, wem er vertrauen kann und wem nicht...

Die Schlange im Schatten des Adlers bietet neben vielen von Yuen Woo Ping super choreographierten Kämpfen auch einige tolle akrobatische Einlagen. So führt Pai Chang Tien den Jungen in die Kunst des Kung Fu ein, indem er ihn eine Reisschale fangen lässt. Cheng Fu versucht eine Reisschale zu greifen, die Pai so geschickt in seinen Händen balanciert und ihm ausweicht, dass es Cheng Fu unmöglich ist, die Reisschale zu bekommen.
Die Kämpfe sind sehr einfallsreich insziniert und bieten immer Abwechslung. Es macht Spaß, sich die unterschiedlichen Tierstile anzusehen. Im Film wird ständig zwischen mehreren Handlungssträngen gewechselt, die immer mehr aufeinander zulaufen, den Film nicht langweilig werden lassen und  Abwechslung bieten.

Wer Kung Fu Filme mag, der sollte sich die Schlange im Schatten des Adlers unbedingt anschauen, aber am besten in der ungekürzten Fassung oder in der alten TV-Fassung. Die alte Fernsehfassung ist zwar gekürzt, aber man kann den Film trotz Schnitten noch genießen (Wenn man die ungekürzte Fassung nicht kennt ;-) ). Die neuere Fassung die in Deutschland auf DVD erschienen ist, find ich einfach nur schrecklich, da sie noch mehr verstümmelt ist und die Filmmusik ausgetauscht wurde, schade.
Nach "Sie nannten ihn Knochenbrecher" mein zweiter Lieblingsfilm mit Jackie Chan (8/10 Punkte)


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