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Einer flog über das Kuckucksnest (1975)
Eine Kritik von Maichklang (Bewertung des Films: 9/10) eingetragen am 18.11.2005, seitdem 445 Mal gelesen
Ein überaus gelungenes Drama von Milos Forman,das zu Recht wichtige Oscars gewann und zu einem zeitlosen Klassiker über die Zustände einer Nervenheilanstalt wurde.
McMurphy wird zur Beobachtung in eine Nervenheilanstalt verlegt um zu klären,ob dieser nur simuliert,um den Strafvollzug zu entgehen.Unter der strengen Leitung von Schwester Ratched wird er schnell rebellisch und mischt den Laden ordentlich auf,doch nach einer kleinen Party nimmt alles einen dramatischen Verlauf.
Jack Nicholson in einer Paraderolle trägt fast den kompletten Streifen.Es macht einfach Spaß ihn zu beobachten,wenn er da in der Gesprächstherapie sitzt und seine facettenreiche Mimik zur witzigen Kommentierung beiträgt.Aber auch die übrigen Darsteller überzeugen restlos und lassen die Patienten nicht lächerlich dastehen,auch wenn sie zeitweilig zur Erheiterung beitragen.
Es gibt ein paar grandiose Szenen,wie das simulierte Baseballspiel im Fernsehen oder die Szene als McMurphy feststellt,dass der Häuptling doch sprechen kann.Ein ständiges Wechselbad der Gefühle,was zunächst lustig beginnt,endet in einer totalen Tragödie,das Ende ist zutiefst schockierend.
Ein nachdenklich stimmender Streifen,der zudem fantastisch unterhält und grandiose Darsteller vorzuweisen hat.
So sollte ein Drama sein,
9 von 10 Punkten
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