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Halloween - Der Fluch des Michael Myers (1995)
Eine Kritik von John Smith (Bewertung des Films: 6/10) eingetragen am 15.12.2007, seitdem 532 Mal gelesen
Leute die vielleicht noch nicht so vorinformiert sein wollen oder die noch gar kein "Halloween" Teil gesehen haben und auch nicht so über die Geschehnisse aufgeklärt werden möchten, sollten vielleicht nicht weiter lesen.
Also dieser "Halloween-Streifen" hat es ja mal wirklich in sich. Von "Halloween 2 - Die Nacht des Grauens kehrt zurück" wurde schon geschrieben, es sei die beste und härteste Fortsetzung der "Halloween-Reihe", doch dieser Meinung kann ich mich absolut nicht anpassen, denn der Teil hier hat es wirklich in sich. Doch noch mal eine kurze Inhaltsangabe:
Nachdem Michael Myers (George P. Wilbur) von einem Unbekannten aus dem Gefängnis geholt wurde, hat man von ihm, wie auch von Jamie nichts mehr gehört. Das erste Mal wagt man sich es, seit langem in Haddonfield wieder Halloween zu feiern, allerdings ein mächtig großer Fehler. Denn Michael ist zurück und noch blutdurstiger als je zuvor. Jamie hat ein Kind geboren und nun will Michael die Beiden ausrotten. Gleichzeitig plagen den jungen Danny, der im Myers-Haus wohnt, die selben Träume, die Michael damals hatte und ihm befahlen zu töten...
Michael Myers ist zurück und er geht ab wie Schmitz' Katze. Man muss es einfach so sagen: Der Film hat es wirklich in sich und ist für "Halloween" Verhältnisse sehr brutal, aus meiner Sicht jedenfalls. Köpfe an spitzen Gegenständen festgenagelt, durch Gefängnisstäbe gedrückte Köpfe, geplatzte Köpfe oder eingedellte Fontanellen, in diesem Film erweist sich Michael wirklich sehr flexibel, obwohl das Letzte eben eher dem galt, was ihm noch passiert, was ihn aber auch nicht aufhalten kann. Dieser Film bietet noch mehr als nur dieses und bleibt nicht unbedingt nur im Schlitz-und Stechbereich.
Die Story bleibt immer gleich und Michael hat wie immer, auch den vorigen Teil überlebt, was für "Halloween-Fans" aber auch kein Wunder war. Michael ist wie immer auf Familienjagd und alles was ihm gerade so nebenbei auf die Klinge rutscht. Doch nicht der Realismus ist hier das große Veto, sondern etwas Anderes. Das "Halloween" Filme eh überall Logiklücken hatten, dass war eben jedem bekannt, aber mich hat hier etwas ganz gewaltiges gestört und wenn man das eventuell noch eingebaut hätte, hätte man aus dem Film noch ein bisschen mehr rausholen können. Hintergründe über den schwarzgekleideten Mann aus Teil 5 wurden z.B gar nicht besprochen und man weiß somit nicht, wer das war der Michael aus dem Knast holte und aus welchen Gründen er das tat. Auf welches Thema man auch hätte näher eingehen können, waren die Hintergründe über die Sekte in diesem Film, über die man auch nichts erfahren hat. Deswegen gab es schon mal einige Abzüge von mir, denn wenn diese Punkte mit einbezogen worden wären, hätte auch gut eine (8/10) bei rauskommen können, denn für eine (10/10) reicht es sowieso bei keinem Teil aus, außer beim Ersten.
Somit muss ich aufgrund dieser Aspekte und der sowieso reichlich vorhandenen Logikfehler, einige Punkte abziehen und deswegen gibt es für den sechsten Teil auch nur eine (6/10).
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