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Beetlejuice (1988)

Eine Kritik von Bubimann (Bewertung des Films: 7/10)
eingetragen am 06.08.2007, seitdem 785 Mal gelesen


Beetlejuice, Beetlejuice, Beetlejuice

...

und schon erscheint er, der Beetlejuice. Man muss drei mal seinen Namen sagen und er kommt, ähnlich wie der Candyman außer das man keinen Spiegel braucht und nur 3 Mal seinen Namen laut aussprechen muss. Ich habe es auch mal ausprobiert aber natürlich ist der Beetlejuice nicht erschienen.

Adam und Barbara sind tot und haben ein Problem. In ihr trautes Heim ist eine neue Familie eingezogen und die beiden Geister haben keine Lust es mit ihr zu teilen. Allein schaffen sie es aber nicht die ungebetenen Gäste loszuwerden. Also rufen sie 'Beetlemeier oder wie der heißt'. Er soll ihnen helfen Familie Dietz aus dem Haus zu jagen, macht das aber nicht sehr gut...

Eins muss man Tim Burton lassen, er hat eine sehr ausgeprägte Fantasie wie auch dieses Werk beweist. "Beetlejuice" ist vollgestopft mit fantasievollen und witzigen Einfällen, auch wenn Burton schon bessere Filme gemacht hat, was nicht heißen soll das er schlecht ist.

Sehr lustig sind beispielsweise die unzähligen Versuche von Adam und Barbara die Dietzs aus dem Haus zu jagen. Nicht weniger gelungen ist die Hochzeit von Lydia und Beetlejuice zum Schluss. Schön wäre gewesen wenn einbisschen Spannung aufgekommen wäre (wie kann der Beetlejuice aufgehalten werden?), dafür ist das Ende umso lustiger. Ich will mich also nicht beklagen.

Michael Keaton ist der Beetlejuice, ein ziemlich durchgeknallter Geist der schon unzählige Male "Der Exorzist" gesehen hat und jedes Mal wird er lustiger für ihn. Der Film trägt zwar den Namen von Beetlejuice doch im Grunde spielt er erst in der zweiten Hälfte eine Rolle, dafür aber eine sehr wichtige.
Winona Ryder ist Lydia. Sie ist so eine Art weiblicher Cole Sear. Sie kann tote Menschen sehen, in diesem Fall Adam und Barbara. Natürlich hat mir Miss Ryder wieder sehr gut gefallen. Sie sieht bei "Beetlejuice" mit ihren schwarzen Klamotten und der Schminke die sie trägt zwar einbisschen aus wie eine Satanistin oder Gothic, süß ist sie aber trotzdem. Tim Burton hat mit Winona Ryder 2 Jahre später in "Edward Scissorhands" ja erneut zusammengearbeitet.
An den anderen Darstellern ist auch nichts auszusetzen.

Sicher ist "Beetlejuice" nicht Burtons bester Film, aber ein unterhaltsamer auf alle Fälle.


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