Eine Kritik von Dr. Phibes (Bewertung des Films: 9/10) eingetragen am 21.03.2002, seitdem 608 Mal gelesen
...und tägliches grüsst das Murmeltier ist eine erfrischende Komödie, die immer wieder Spaß macht. Bill Murray ist in Hochform.
Der Wettermann und Dauernörgler Phil Connors (Bill Murray) muss jedes Jahr in ein kleines Dorf, um von dem bekannten Murmeltier Phil zu berichten, welches voraussagt, ob bald schon Frühling kommt oder es weiter Winter bleibt. Connors lässt seine Umgebung deutlich spüren, dass er auf den Murmeltiertag überhaupt keine Lust hat und legt sich wirklich mit jedem an. Auch bei seiner Assistentin Rita (Andie McDowell) kann er mit seinen coolen Sprüchen nicht landen. Am nächsten morgen zur Abreise ist wieder Murmeltiertag. Für Connors erst ein Scherz, merkt dann aber schließlich, dass er jeden Tag das gleiche erlebt, jeden Tag ist Murmeltiertag, immer wieder. Connors kann nix machen, auch nicht sterben. Obwohl er jede Todesart versucht, wacht er morgend Punkt sechs wieder im Bett auf, immer wieder und wieder. Bald dämmert es Connors, dass er vielleicht sein Leben mal ändern sollte...
Murray in absoluter Höchstform. Keiner spielt den Großkotz so gut wie Bill Murray. Dabei wird die Geschichte auch nicht langweilig und man bekommt langsam Mitleid mit Connors. Der aber macht es sich auch am Anfang zu nutze und vernascht dort auch mal eine Frau. Wenn er aber wirklich jedes Windgeräusch kennt, ändert sich der Film und Murray versucht mal "anders" zu sein. Das Ende wird sicherlich keinen überraschen, aber der Film macht gerade wegen Murray unglaublichen Spaß.
Fazit: Ein Komödienhit, den man auf jeden Fall mal gesehen haben sollte.