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Und täglich grüßt das Murmeltier (1993)

Eine Kritik von Ermin (Bewertung des Films: 9/10)
eingetragen am 27.09.2007, seitdem 372 Mal gelesen


Phil Connors, der von dem genialen Bill Murray gespielt wird, ist ein selbstverliebter TV-Wetterfrosch, der glaubt, dass sich das ganze Universum um ihn dreht. Zum sogenannten Murmeltiertag fahren er, seine Aufnahmeleiterin Rita (gespielt von Andie MacDowell) und der Kamera-Mann Larry (gespielt von Chris Elliott) nach Punxsutawney, um über die Tradition der Kleinstadt zu berichten. Nach dem Dreh erwischt ein Schneesturm das Team, sodass sie gezwungen sind, in der Kleinstadt zu übernachten.

Am nächsten Morgen wacht Phil auf und glaub ein Deja-vu zu erleben, da sich alle Ereignisse von gestern wiederholen. In Wirklichkeit steckt er in einer Zeitschleife fest und erlebt den von ihm gehassten Murmeltiertag immer und immer wieder. Da er aus den „Vortagen“ schon weiss, wie der Tag abläuft, nutzt er diese Gabe und raubt Geldtransporter aus, baggert Frauen an und macht sich so einen schönen Tag. Nach und nach verzweifelt Phil jedoch und will nur raus aus diesem Albtraum. Selbst mit Selbstmorden schafft Phil es nicht, aus diesem Albtraum rauszukommen. Er steht immer und immer wieder um 6:00 Uhr in der Kleinstadt Punxsutawney auf. Schließlich vertraut er sich Rita an, die ihm rät sich ein Ziel zu setzen und übt so eine positive Wirkung auf ihn aus. Phil fängt an Menschen zu helfen, nimmt Klavierunterricht und verliebt sich zudem noch in Rita. Doch er muss ihr Vertrauen jeden Tag aufs Neue gewinnen, da Rita nicht weiss, was an dem „Vortag“ passiert ist…

Eine irrwitzige Komödie, die weit über dem Niveau der heutigen Teenie- und 08/15-Komödien liegt. Was vor allem an der schauspielerischen Leistung des genialen Bill Murray liegt. Ob zynisch, selbstverliebt, traurig, lustig, tollpatschig…Murray spielt hier die Rolle seines Lebens. Die Geschichte an sich ist auch sehr innovativ und wurde perfekt inszeniert. Warum Phil immer und immer wieder ein und denselben Tag erleben muss wird nicht aufgelöst, was aber nicht schlimm ist, da es dafür eh keine logische Erklärung geben würde. Evtl. sollte es eine Bestrafung von „Oben“ sein, da Phil ein egozentrisches Ekel ist und glaubt, dass sich alles um ihn dreht. So hatte er die Chance, auf Grund von seiner Gabe, zu wissen was passiert, Menschen zu helfen und somit etwas Gutes zu tun. Wie dem auch sei…das ist nur meine Erklärung für die Zeitschleife ;-) Zusammengefasst kann man sagen, dass der Regisseur Harold Ramis, der selber eine kleine Rolle in dem Film spielt, mit „und täglich grüßt das Murmeltier“ einen Klassiker geschaffen hat, der auch bei der x-ten Wiederholung Spaß macht. Und jedes Mal, wenn ich das Lied „I got you, Babe“ von Sonny and Cher höre, muss ich an diesen Film denken.


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