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Verurteilten, Die (1994)
Eine Kritik von Chatterbeast (Bewertung des Films: 9/10) eingetragen am 13.03.2003, seitdem 767 Mal gelesen
Andy Dufresne wird wegen Mordes an seiner Frau und ihrem Liebhaber zu doppelt Lebenslänglich verklagt. Seine Strafe muß der ehemalige Bankangestellte in dem Gefängnis Shawshank absitzen. Da er gar nicht ins Bild der dort ansässigen Gewaltverbrecher passt, muss er einiges an Schikanen von den anderen Gefangenen hinnehmen. Jedoch macht sich schnell bemerkbar, dass Andy sich mit Zinsen und Steuern auskennt und so genißt er bald das Vertrauen des Direktors und den Wärtern. Außerdem schließt er Freundschaft mit dem Langzeithäftling "Red". Jedoch passiert nach einiger Zeit etwas, womit nicht einmal Andy gerechnet hätte...
"Die Verurteilten" ist trotz seiner extremen Länge ein sehr beeindruckender Film geworden. Selten wurden die Themen Freundschaft und vor allen Dingen auch Hoffnung derart sensibel auf der Leinwand behandelt.
Die Besetzung ist durchweg erstklassig. Neben Tim Robbins und Morgan Freeman muss man vor allen Dingen Clancy Brown herausheben, der den brutalen Gefängnisaufseher mit allen Facetten glaubwürdig verkörpert.
Durch die zwar nie explizit gezeigte, jedoch sehr hart inszenierte Brutalität, sowohl der Gefängnisinsassen untereinander, als auch der Wärter gegenüber den Gefangenen, ist der Film teilweise extrem schwer zu ertragen. In diesem Gefängnis möchte man wirklich keinen Tag zubringen.
Alles in Allem eine der besten Stephen King - Verfilmungen, gleichzeitig ein spannender Thriller und ein wunderbares Plädoyer für die Freundschaft.
9/10 Punkte
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