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28 Days Later (2002)
Eine Kritik von Fruchtfliege (Bewertung des Films: 2/10) eingetragen am 29.07.2003, seitdem 900 Mal gelesen
28 Days later - Nach der Werbung denken sicher viele, dass dies der Horror-Schocker schlechthin sein muss aber ernüchternd muss ich sagen, dass man die Zeit bis zum Weltuntergang auch sinnvoll nutzen kann!
Der Film fängt eigentlich gut an. Jim erwacht im völlig verlassenen London und muss erkennen, dass alles Leben ausgelöscht ist. Nur eine Menge Tuning-Zombies machen sich zu schaffen und versuchen auch die letzen Überlebenden zu finden und zu verspachteln. Der dabei übertragene Virus tut sein übriges um die Untoten zu Superwesen zu mutieren. Die Atmospähre im ersten Teil ist durchaus mitreissend aber bringt nicht wirklich den Flair eines Weltunterganges: viel zu hell und viel zu "aufgeräumt". Aber da lässt sich noch drüber hinweg sehen. Die ersten Überleben stoßen zu Jim und als noch bekannt wird, dass es weitere gibt keimt Hoffnung auf doch noch zu entkommen. Auf einem Militärstützpunkt scheint es Zuflucht für Alle zu geben... Nun sollte man denken, dass man mit Hilfe dieser bewaffneten Männer einen Ausweg findet und den Virus vllt. bekämpfen kann, aber weit gefehlt!
Nun geht der Film gänzlich den Bach runter... Eine total hirnrissige Entwicklung wird uns offenbart: Sexgeile Soldaten und Neuerschaffung der Menschheit... Aber wie soll das gehen? Die Zombies werden nicht weniger... Wollen die warten bis die alle von alleine Umfallen? Einer von vielen einfach logischen Fehlern die dieses Machwerk ausweisst. Na ja, ein kitschiger Schluß läutet zum Glück das Ende des Films ein und hoffen wir mal inständig das keine Vorsetzung kommt.
Achja, Schauspieler aggieren durchaus solide und versuchen den Film an den Zuschauer zu bringen aber die total lächerliche Story macht es schwer ihnen glauben zu schenken. Sound und Effekte sind auch OK aber richtig Gore oder Splatter sucht man vergebens.
Fazit: Teil eins durchaus sehenswert aber nach der ganzen Militärgeschichte total für den Allerwertesten! Vieles ist auch einfach nur geklaut und kommt geübten Filme-Guckern bekannt vor. Unvollkommene Atmosphäre und lächerliche Story machen den Film zu einem den man nach 28 Tagen vergessen haben sollte.
2 von 10 Punkten
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