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Cowboy Bebop - Der Film (2001)

Eine Kritik von NEA (Bewertung des Films: 10/10)
eingetragen am 26.10.2003, seitdem 934 Mal gelesen


Cowboy Bebop: Knockin' On Heaven's Door
...ist für mich einer der besten Filme, egal ob Real oder Zeichentrick, aller Zeiten.
Im Gegensatz zu vielen anderen, die ihn im Vergleich zur Serie eher enttäuschend finden, sage ich, man muss ihn als Film sehen und nicht als gleichwertiger Ersatz der Serie, dieses ist unlogisch und nicht objektiv.

Im Film, der zwischen der 22ten und 23ten Folge spielt, geht es um Vincent, einen Ex-EliteSoldat, der zur Marionette wurde, zur Experiment-Marionette der Regierung. In den Unterlagen gilt er als "Verstorben", doch ist diesem nicht so. Denn er ist auf dem Mars, und will Rache nehmen, will allen das zeigen, was er erleiden muss. Drum plant er zum Halloween das Experiment auszubreiten.
Spike, Jet, Ed und Fay sowie seine alte Liebe, die zwischen ihren Gefühlen hin und her gerissen ist, versuchen herauszufinden, wie und wann er es durchführen will. Versuchen ihn aufzuhalten, doch wie will er es durchführen?

Knockin' on heavens door ist ein Meisterwerk von Shinichiro Watanabe, dass von der Machart, von der Kunst und Qualität seines gleichen lange suchen wird. Im Gegensatz zu vielen anderen Animes ist dieser schnell und doch spannend gedreht und nicht nur auf Fix-Cameras beschränkt, im Gegenteil. Hier wird wirklich der Winkel, die Kamerafahrt, die Action genutzt, die die Szene verlangt. Wenn ich sage er ist Perfekt, würde man meinen ich stapele zu hoch, doch ich denke dieses.
115 Minuten, Spannung, Action, Witz und ein manchmal erdrückendes Bild, das dem Zuschauer da an die Retina geworfen wird, untermalt, wie auch schon die Serie, mit einem phantastischen Soundtrack.
Es gibt selbst wenige Realfilme die so fesseln können, und schon gar nicht viele Anime, die ansonsten ablehnende Leute wirklich überzeugen konnten.

Es ist ganz klar, die Serie ist das eine, was natürlich auch sehr gut, aber der Film ist was Eigenständiges. Und zwar was festes, das einen Abend füllen kann, und seine Zuschauer bei Laune hält.

Zur DUB:
Auch wenn die meisten Anime Gucker nichts von DUBs halten, was oftmals verständlich ist, denke ich, dass Bebop im Englischen sogar besser ist als das Original. Einfach wegen der Tatsache der Cowboys, der Bounty-Hunter. Die Stimmen sind eckiger im englischen, haben mehr Charakter. Das macht den Film im Großen und Ganzen, genauso wie die Serie, noch stilistischer. Und das durch alle Charaktere durch, denn hier wurde nicht eine Sekunde gepfuscht.

Action, MartialArts, Cowboys und viel viel Witz und Spannung, dass ist es, was dieser Film ist. Guckt ihn euch an, lasst euch fesseln, und genießt ausgewogene 115 Minuten!


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