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Red Force 3 (1989)

Eine Kritik von Prof. Gangreen (Bewertung des Films: 8/10)
eingetragen am 23.01.2005, seitdem 459 Mal gelesen


Red Force 3

Wieder ein Beispiel für einen mehr oder weniger stupiden aber recht unterhaltsamen Actionreißer. Diesmal kommt das ganze aus Japan und ist mit dem typischen Stil gemacht. Zwei berüchtigte Drogen- Syndikate wollen in einem großen Freizeitpark abwickeln. Klar, denn wo ist ein großer Drogendeal bitte weniger auffällig als im Caffee eines japanischen Freizeitparks? Leider weiss auch die Polizei von diesem Vorhaben und will die Täter auf frischer tat ertappen. Die Aktion gerät aber aus den Fugen und es kommt zum Misstrauen zwischen den Syndikaten. Der Eine Boss lässt den Anderen töten, weil er glaubt, dieser habe die Cops eingeweiht (sehr logisch) und der Sohn des Toten schwört Rache. Aber der Boss, der den anderen töten ließ wird bald von seinem fiesen Assistenten (?) versklavt, welcher jetzt der Oberbösewicht ist. Am Ende sterben die meisten, bis auf zwei Polizisten, die auch eine wichtige Rolle hatten und die Tochter des Bosses.

Die Story ist nicht die Stärke dieses Films. Es wimmelt nur so von Logikfehlern, Charakteren die nicht näher aufgeklärt werden und Sachen, die der Zuschauer nicht versteht.
Sehr trashig ist der Film übrigens auch, zwar kein richtiger Hammer, aber zum Lachen reicht’s. Zwar ist der Streifen handwerklich teilweise ganz gut gemacht, doch hat er inhaltlich so große Schwächen, dass man ihn ruhigen Gewissens als Trash bezeichnen darf. Es gibt hier riesige große Funkgeräte (bei einer Undercover Mission gaaanz unauffällig...), Super Nintendo Beat Musik, lustige Gewaltszenen, extrem viel Ballerei, Witz und am Ende sogar einen Rächer mit blauem Oberhemd und riesiger Waffe, der das Lager der bösen stürmt (und dann auch stirbt). Der Film weiss wirklich zu unterhalten, aber ist auch kein Knaller, deshalb ist das ganze irgendwie schwer zu bewerten, aber insgesamt war er wirklich nicht schlecht. Oder eigentlich schon, aber auch sehr lustig. Ansehen kann man ihn sich auf jeden Fall, wenn man nichts gegen B-Movies und leichte Pornosynchro (geht aber meistens) hat. Die Frage, was denn jetzt der Cover des deutschen ASTRO Tapes mit dem Film zu tun hat und wer die Leute darauf sind kann mir wohl auch keiner beantworten, genau so wenig wie die, nach dem Titelwirrwarr, da der Film Teil 3 einer Reihe ist, die es nicht gibt. Aber das ist nicht mein Problem...
Kommen wir zum Fazit: Teilweise gibt es hier asiatische Kämpfe und billige Schiessereien nach allen Regeln der Kunst, teilweise ist die Sache auch massig unübersichtlich. Kann man sich ansehen.


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