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Herrschaft des Feuers, Die (2002)
Eine Kritik von Jesse James (Bewertung des Films: 7/10) eingetragen am 27.10.2005, seitdem 410 Mal gelesen
Auf der Erde der nahen Zukunft liegt die Zivilisation in Schutt und Asche. Schuld daran sind menschenfressende und feuerspeiende Drachen, die vor einigen Jahren versehentlich zum Leben erweckt wurden und über die Menschheit hergefallen sind. Die letzten Menschen leben in versprengten Haufen und führen einen verzweifelten Kampf ums Überleben gegen den übermächtigen Feind. Quinn (Christian Bale) ist der Anführer einer solchen versprengten Gruppe. Als er auf eine Einheit von US-Soldaten unter der Führung des eisenharten General Van Zan (Matthew McConaughey) trifft, ergibt sich für die Menschen zum ersten Mal die Möglichkeit zu einem Gegenschlag...
Zugegeben - das Rad haben die Drehbuchautoren Gregg Chabot, Kevin Peterka und Matt Greenberg gerade nicht neu erfunden - postapokalyptische Szenarien kennt man aus dem Genre schon zuhauf, und ob es nun Außerirdische, Maschinen, Drachen oder die Menschen selbst waren, die den Untergang der Zivilisation herbeigeführt haben, macht hinsichtlich der Handlung keinen allzu großen Unterschied. "Die Herrschaft des Feuers" bezieht seinen Reiz eher aus dem Aufeinandertreffen zweier völlig verschiedener Spezies - der archaischen Drachen und der letzten Menschen, die ihren gepanzerten, feuerspeienden Gegnern mit Kampfhubschraubern und moderner Waffentechnik zu Leibe rücken. Optisch gesehen ist der Film ein Highlight, da Rob Bowmans Drachen einfach die besten und glaubwürdigsten sind, die jemals auf der Leinwand zu bestaunen waren - und das bedeutet auch was, nach dem fabelhaft getricksten Draco aus "Dragonheart".
Fazit: "Heißer" Actioner in düsterem Szenario.
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