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Herrschaft des Feuers, Die (2002)
Eine Kritik von Dr Slag PhD eingetragen am 22.03.2006, seitdem 182 Mal gelesen
Gestern gesehen: REIGN OF FIRE, und eigentlich nicht nur, weil Christian Bale drin ist. Der hat eh nicht viel zu tun, weil er neben Matthew McConaughey die undankbarere Rolle hat, während letzterer mit viel Freude den harten Burschen heraushängen läßt - gut, aber nicht hundertprozentig überzeugend, weil er in den Augen viel zu soft ist für einen ultraharten Krieger , der gerne mal seine Männer ins Verderben schickt. Der Film selbst? Sieht gut aus, ist sehr laut, hat den wohl atonalsten, dissonantesten, düstersten Orchesterscore seit langer Zeit (die CD habe ich jüngst wieder in meinem Regal entdeckt). Und macht eigentlich überhaupt keinen Sinn. Im Making-Of erklärt Regisseur Rob Bowman, der Spezialist für Geek-TV (X-FILES, STAR TREK: THE NEXT GENERATION), daß die Charaktere immer das absolut Wichtigste sind, aber der Film ist natürlich als reiner Effektfilm angelegt, der von keinerlei charakterlichem Tiefgang zeugt. Voller Überzeugung verrät uns Bowman dann das Geheimnis des Streifens: "Scary movies are best when they are scary."
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