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Herrschaft des Feuers, Die (2002)
Eine Kritik von alpha&omega (Bewertung des Films: 1/10) eingetragen am 03.05.2007, seitdem 496 Mal gelesen
Oh Ja! Drachenfilme wirken wahrlich wie Magneten auf das fantasyenthusiastische Filmpublikum!
Schuppige geflügelte Echsen, die Weise und hilfreich dem Menschen zur Seite stehen, oder natürlich solche, die mit ihrem feurigem Atem Vietnam spielen...
Zweitere sind bei
„Die Herrschaft des Feuers“
die Protagonisten.
Zur Story:
Bei unterirdischen Bauarbeiten in London, wird ein Drache durch den kleinen Quinn erweckt.
In wenigen Jährchen hat sich einen regelrechte Drachenplage auf Erden entwickelt, die weder durch Dressur noch militärischen Interventionen, eingedämmt werden konnte.
So sehen sich die Menschen gezwungen aus den Metropolen zu fliehen, denn die geflügelten Ungetüme setzen alles in Schutt und Asche...
So vergehen Dezennien und die Drachen werden immer mächtiger und es droht die Ausrottung der Spezies Mensch. Jetzt kommt wieder unser Quinn (Christian Bale) ins Spiel. Er ist nun ein Mann und Anführer einer Gruppe von Menschen, die vor den Drachen geflohen sind und sich in einer alten Burg verbarrikadiert haben. Alles läuft ganz gut bis der Haudegen van Zan (Matthew McConaughey) um Einlass in die Festung bittet. Van Zan ist ein berühmt berüchtigter Dragonslayer und will nicht wie Quinn sich zurückziehen und verstecken, sondern Drachenzahntrophäen sammeln...
Konflikte sind demnach vorprogrammiert!
Der Plot erscheint vielversprechend, doch was uns Rob Bowman regietechnisch da präsentiert ist stinklangweilige Lahmarschkost vom allerfeinsten!
Die Erwartungshaltung bei einem Drachenfilm ist ja prinzipiell auch mal ein paar Drachen zu erblicken und das nicht nur mal so aus 100Km Entfernung, so als zuckenden Pixel, sondern auch mal in voller CGI Pracht ganz nah! Leider kommt Bowman nur viel zu selten dieser naheliegende Gedankengang, dass Zuschauer bei Filmen, welche das Sujet „Große und feuerspeiende Echsen“ behandeln, auch solche häufiger mal sehen wollen.
Naja, dafür das unsere mystischen Wesen nicht so oft erscheinen, wird viel über sie gesabbelt und den Zuschauer nervts einfach nur tierisch an.
Trailertechnisch hatte „Die Herrschaft des Feuers“ schon bei mir gepunktet! Er suggerierte ein opulentes Drachenspektakel mit perversgeilen Animationen aus dem Rechner! Aber wie so oft waren die Highlights allesamt im Trailer zusammengestückelt und der Rest des Films entpuppte sich als maßlose Enttäuschung!
Bis auf ein paar perfekt getrickste Momente, welche ein Hundertstel des ganzen Films ausmachen, kann man „Die Herrschaft des Feuers“ genüsslich in die Tonne treten, denn nicht einmal Bale (American Psycho) kann hier überzeugen.
Fazit:
Hoch überschätztes und langweiliges Drachentötergedöns mit null Unterhaltungswert!
1 Punkt
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