Eine Kritik von LJSilver (Bewertung des Films: 9/10) eingetragen am 10.12.2002, seitdem 638 Mal gelesen
Man nehme Dragonheart, füge eine ordentliche Portion Dark Future hinzu und würze das Ganze mit Emmerich's Godzilla und heraus kommt....Reign of Fire!
Der Film lebt von seiner stimmigen, dunklen Endzeitatmosphäre und den gelungenen CGI-Drachen, die Christian Bale und Matthew McCoughney im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle heiß machen. Bond-Girl Izabella Scorupco (Goldeneye) lockert das coole Männerduo etwas auf, bleibt aber leider zu sehr im Hintergrund.
Irgendwie erinnert der Film vom Look an Mad Max 2 und 3 oder an die Terminator Vorspänne. In den Ruinen der Städte kämpfen die letzten Menschen unter Einsatz beachtlicher Pyroeffekte gegen die fliegenden Monster, bedienen sich aber durchaus moderner Technik und Waffen, was der Realität zwar nicht gut tut (wo haben die Benzin her?), aber für reichlich spektakuläre Action sorgt.
Rob Bowmans (Akte X) Film wurde übrigens in Dublin gedreht und spielt auch in Großbritannien. Das Finale findet so wie nicht anders zu erwarten in den Ruinen von London statt.
Fazit:
Ein toller Mix aus Endzeit- und Monsterfilm mit einem schönen Musikscore und viel Action.
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