Eine Kritik von Onkel (Bewertung des Films: 6/10) eingetragen am 31.12.2002, seitdem 279 Mal gelesen
Vom spektakulär anmutenden Trailer angelockt erwartete ich einen actionreichen Katastrophen-Thriller mit reisserischer Survival-Story. Leider wurden meine Erwartungen kaum erfüllt. Die Story bietet eigentlich keine nennenswerten Handlungselemente und wirkt - vom Drachentthema mal abgesehen - reichlich abgelutscht. Ein Held, der eine übermächtig erscheinende Gefahr bekämpft ist nun wirklich nicht neu - und gerade zu öde wenn der Film keine Tiefe besitzt und storyseitige Inovationen ausbleiben (typisches Kindestrauma-und-spätere-Rache-Strickmuster). Auch auf ausufernde Zerstörungsorgien mit bombastischen Effekten muss man weitesgehend verzichten. Suggeriert beispielsweise der Trailer noch, daß die Drachen ganze Städte in Schutt und Asche legen, so stellt man im Film überrascht fest, daß dieses Storyteil zwar vorhanden ist aber nur in schnöden Zeitungsbildern vermittelt wird. Die eigentliche Action des Filmes konzentriert sich fast ausschließlich auf den Kampf gegen einzelne Drachen in kargen Landschaften. Meiner Meinung nach ein nicht zu verschmerzender Kritikpunkt bei einem solchen Film. Da können auch die schick animierten Drachen und recht guten Darsteller nicht viel herausreissen, so daß unterm Strich ein recht maues, jugendfreies Stück Fastfood-Kino bleibt, dessen Potential zu einem erheblichen Teil verschwended wurde. Die solide Inszenierung und einige nett anzusehende Bilder retten den Film gerade so über den Durchschnitt... vor einem Kauf sei dringend zum Probegucken geraten!
Unser News-Bereich wurde überarbeitet und wird in Kürze weiter ausgebaut werden, damit Sie stets aktuell über alle Neuigkeiten rund um die Welt des Films informiert sind.