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Dorf der Verdammten, Das (1995)

Eine Kritik von Blade Runner (Bewertung des Films: 8/10)
eingetragen am 13.10.2001, seitdem 1900 Mal gelesen


Ein weiteres Remake von Altmeister John Carpenter, dazu noch ein sehr gutes mit eigenem Stil...

Story:
Eine amerikanische Kleinstadt fällt plötzlich für ein paar Stunden in einen Tiefschlaf. Stunden später wachen sie wieder auf. Es gibt keine Erklärung für den Vorfall und die Bewohner scheinen nichts davonzutragen.
Wenig später stellt man fest, dass alle Frauen der Stadt schwanger sind...... Die Kinder haben alle silberne Haare, verhalten sich merkwürdig und sind äußerst intelligent.
Mit ihren psychischen Kräften haben sie schnell die Bewohner der Stadt in ihre Gewalt gebracht. Mit Hilfe einer Forscherin entdeckt Doktor Alan Chaffee das Geheimnis der Kinder und ihr Vorhaben. Er sieht nur einen Ausweg, um die Welt vor ihnen zu retten....
Story ist ein Remake, aber typisch für die Angst vor Alieninvasoren in den 50ern. Geschickt wird mit Ängsten der Einwohner bzw Mütter gespielt. Überraschende Wendungen gibt es nicht, jedoch läuft der Film gezielt auf das Ende hinaus und durchleuchtet auch hier und da auch mal innerfamiliäre "Probleme".....

Musik:
Carpenter wie immer in seinem Element. Die Musikuntermalung ist sehr charakeristisch und förderst das düstere Ambiente des Films. Wie üblich gibt es an der Musik nichts auszusetzen.

Atmosphäre:
Der Film ist in eine düstere und klaustrophobische Atmosphäre getaucht. Man spürt förmlich die Angst der Eltern auf Grund ihrer Kinder die etwas "anders" sind. Äußerst drückende und bösartige Spannung. Vor allem die "Sezierszene" der Forscherin ist richtig fies geraten. Auch das Psychdoduell am Ende ist toll und sehr spannend gemacht. Langweilige Stellen gibt es nicht, der Film bekommt grad immer noch die Kruve. Für einen Carpenterfilm gibt es auch ungewöhnlich viel Sentimentalität (zB Szenen am Friedhof)

Schauspieler:
Christopher Reeve ist im Film eine Art Fels in der Brandung und stellt den Doktor ziemlich stark da. Mit viel Ausstrahlung ist er die einzige Person die den "Kindern" Paroli bieten kann. Tolle Leistung vor seinem Unfall. Schade, dass man ihn so nicht mehr sehen kann....
Kirstie Alley ist hier mal nicht in ihrem Komödiengenre zu finden. Sie spielt ihre Rolle zwar überzeugend, jedoch merkt man ihr das Befremden in diesem Genre ein wenig an. Sie wirkt irgendwie ein wenig zu emotionslos und unterkühlt.
Übrigens ist John Carpenter selber mal kurz im Film vertreten. Er steht in einer Telefonzelle, mit dem Rücken zur Kamera. Erkennbar an seinen langen grauen Haaren.

Fazit:
Proffessionelles Remake des Horrormeisters, spannend und sehr atmosphärisch.


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