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Blue Crush (2002)

Eine Kritik von Ulthar (Bewertung des Films: 8/10)
eingetragen am 12.09.2003, seitdem 223 Mal gelesen


Was braucht man alles für einen wirklich gelungenen Sommerfilm? Nun das folgende ist schon mal ein guter Anfang; Spannung, ein paar Gags eine romantische Lovestory und viele extrem genial gefilmte Surfszenen.

Story:
Es geht um die junge Surferin Anne Marie (Kate Bosworth), die mit ihren beiden Freundinnen Lena (Sanoe Lake) und Eden (Michelle Rodriguez) sowie ihrer kleinen Schwester Penny (Mika Boreem) auf Hawaii lebt. Die drei Freundinnen arbeiten tagsüber als Zimmermädchen in einem großen Hotel, und haben ihr Leben komplett dem Surfen verschrieben.
Anne Marie bereitet sich auf einen großen Wettbewerb vor, für den sie eine Wildcard bekommen hat. Es ist ihre große Chance sich in der Profi Surfer Szenen zu zeigen und an Werbeverträge zu kommen.
Erschwert wird die konzentrierte Vorbereitung auf den Wettbewerb durch den Profi Footballer Matt (Matthew Davies), der mit seinem gesamten Team auf Hawaii ist. Während er und Anne Marie sich näher kommen, rückt der Termin für den Wettbewerb immer näher...

Der Film bietet zwar von der Story her nicht arg viel mehr als viele andere "Sportler trainiert für einen Wettbewerb und verliebt sich, gewinnt aber am Ende alles" Filme, aber er macht einfach einen unglaublichen Spaß.
Die Figuren der 3 Hauptdarstellerinnen sind gut ausgearbeitet und verfügen über erstaunlich viel Tiefe. So ist bei ihnen nicht alles ein großes Vergnügen und das Leben besteht nur aus Surfen. Da gibt es Probleme mit dem Job, mit der Familie, mit dem Geld, eben ganz alltägliche Dinge und das tut dem Film richtig gut.
Das wahre Highlight sind aber die grandios gefilmten Surfszenen. Für die Aufnahmen konnten die besten der Internationalen Surfer Szene gewonnen werden, die in atemberaubenden Bildern zeigen wie die Gesetze der Physik scheinbar aufgehoben werden. Zwar wurden die Szenen teilweise am Computer nachbearbeitet, aber ein Großteil wurde live vor Ort gedreht. Insbesondere die Szenen, in denen die Kamera den Surfern durch die Tubes folgt hat man so noch nicht gesehen. Man bekommt wirklich erfurcht vor den Wassermassen, die da auf die Surfer und die Kamera hereinstürmen.

Die Darsteller, insbesondere die drei Hauptdarstellerinnen, sind in ihren Rollen wirklich überzeugenden und wirken erstaunlich "echt". Kate Bosworth als Anne-Marie verkörpert die aufstrebende Surferin die sich zwischen Liebe und Leidenschaft entscheiden muss mit einer erstaunlichen Intensität. Auch Michelle Rodriguez und Sanoe Lake als ihre Freundinnen spielen absolut überzeugend. Einzig Matthew Davies bleibt blass, weil es aber im Film um die Surfergirls geht, stört das nicht weiter.

Fazit:
Ein schöner Sommerfilm mit absolut überwältigenden Surfaufnahmen und drei sympathischen Hauptdarstellerinnen, deshalb 8 von 10 Punkten.


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