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Ansicht eines Reviews
Die durch die Hölle gehen (1978)
Eine Kritik von Der Ewige Lawrence (Bewertung des Films: 8/10) eingetragen am 28.12.2006, seitdem 457 Mal gelesen
Viel gibt es zu den paar großen Antikriegsfilmen der 70er aus dem damals neuen Hollywood nicht mehr zu sagen, gehören mit zum besten, was das Genre hergibt, auch wenn die verschiedensten Regisseure auf verschiedensten Arten und Weisen ihren Unmut über den Krieg kund taten.
The Deer Hunters gehört in diesem Fall auf jeden Fall zu denen der patriotischeren Sorte, was im vorliegenden Fall jedoch als positiv hervorzuheben ist. So ist der mißverstandene Vietnamesenhass in diesem Film auch recht einleuchtend interpretierbar: Krieg macht aus allen Opfer und Monster, eigentlich, wenn es eine böse Nation gibt in diesem Film, dann ist es Frankreich (Al Bundy lebe hoch).
Viel mehr muß man zu diesem Film eiegntlich nicht sagen.
Jeder der diese Review hier lesen wird, kennt den Film und schätzt ihn. Jeder weiß, dass dieser Film in der besten Antikriegsfilmhitliste aller Zeiten bei wohl jedem unter den Top Ten sein dürfte (zumindest unter den Topt Twenty). Aber bei kaum einem dürfte er der beste sein. Zu gut ist dann doch die Konkurrenz, im Umkehrschluß heißt das: So ganz so gut kann dieser Film dann doch nicht gewesen sein.
Zumindest kommt er nicht aus dem Italien der 80er Jahre, wo so ziemlich jedes Filmgenre mit einem qualitativen Tiefflieger nach dem anderen bedacht wurde.
 Jeder weiß, dass Chritopher Walken einen gar nicht mal so schlecht spielenden Robert DeNiro mühelos an die Wand spielt, so dass man auch erkennen kann, dass zweifelsohne vorhandenes Talent nicht immer ausreichend ist, um ganz groß zu werden (Nicht unähnlich Harvey Keitel in Hexenkessel).
Das trifft im Übrigen auch auf Cimino zu, der sich ganz offensichtlich am Anfang seines Films auf andere große Regisseure seiner Zeit beruft und einem mit seiner langweiligen Berichterstattung von einer Hochzeitsfeier (haben wir das nicht auch in ähnlich zäher Form in beiden Paten-Filmen so gehabt?) und der anschließenden Jagd auf irgendwelche unschuldigen Tierchen voll auf den Sack geht. Nach gefühlten gut sieben Stunden geht der Film dann endlich los, dann aber richtig...
Was aber nicht jeder weiß, ist dass Michael Cimino mit allergrößter Wahrscheinlichkeit der vielleicht größte Fan von Bambi war als er ein Kind war, und dies wohl seine späte Rache an den Mördern von Bambis Mutter sind.
So bekommt Bambi auch was das betrifft hier sein spätes Happy End, indem die rücksichtslosen Mörder der Mutter eines kleinen Rehkitzes ihrer durchaus gerechten Strafe zugeführt werden.
Mein Mitleid hält sich in Grenzen und ich verdrücke genüßlich einen falschen Klopfer, öffne mir einen Budweiser und singe "America....."
Recht nett und ansprechend, erschütternd sollte man meinen, jedoch nur bis zu einem gewissen Grad (15 große Minuten in der Mitte und nochmal 10 Mnuten am Ende, dazwiscehn und davor sehr viel Leerlauf!)
daher wie gesagt, so der übergroße Wurf ist der Film dann doch nicht ....
8 Punkte
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