Eine Kritik von ][ T-Mac ][ (Bewertung des Films: 10/10) eingetragen am 27.08.2002, seitdem 582 Mal gelesen
Als ich zuerst von „Fist of Legend“ gehört habe, dachte ich mir: Nicht schon wieder ein alter Kung-Fu-Film. Doch Gott sei Dank wurde ich eines Besseren belehrt, denn das ist kein gewöhnlicher Film, sondern vielmehr ein atemberaubendes Meisterwerk und es ist kein Wunder, dass zwei Regisseure benötigt wurden. „Fist of Legend“ ist übrigens ein Remake zu Bruce Lees Klassiker „Fist of Fury“ und vielleicht sogar Jet Li’s bester Film, wer weiss.
Story:
Chen Zhen (Jet Li), ein Chinese, studiert in Japan. Seit Jahren existiert ein großer Hass zwischen Japanern und Chinesen. Als Chen Zhen erfährt, dass sein Meister ermordet worden ist, macht er sich sofort auf den Weg nach Shanghai. Dort angekommen erwarten ihn einige Probleme...
(Schon jetzt sei gesagt, dass die Handlung „etwas“ im Hinter- und die Action im Vordergrund steht, aber wen interessiert das, wenn man sich die Kämpfe anschaut.)
Zu den Kampfszenen kann man nur eins sagen: YES !!! Die Fights sind unglaublich realisiert worden, dass es einen förmlich aus den Socken haut. Besonders als Jet Li eine ganze Bande von Karate-Schülern (oder was auch immer) verprügelt, hat die Folge, dass man seinen Mund nicht mehr schliessen kann. Ein Fight jagt den anderen. Sogar der Showdown lässt sich kaum in Worte fassen, da alles bis ins kleinste Detail perfekt ist.
Jet Li spielt mal wieder seine Rolle grandios, wenn nicht sogar meisterhaft. Die anderen Darsteller sehen gegen Li etwas alt aus, können aber trotzdem an einigen Stellen mithalten.