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Unbreakable - Unzerbrechlich (2000)

Eine Kritik von johnny-cage (Bewertung des Films: 6/10)
eingetragen am 19.05.2008, seitdem 274 Mal gelesen


Unbreakable - Unzerbrechlich wurde nach "The Sixth Sense" leider zu einer Entäuschung. Regiesseur, Autor und Produzent M. Night Shyamalan schaffte es leider nicht einen ähnlich guten Film zu drehen. Schlecht ist "Unbreakable" deshalb nicht, nur zu unentschloßen was er eigentlich sein soll.

Zur Story: David Dunn ist der einzigste Überlebende eines Zugunglücks und noch dazu ohne den kleinsten Kratzer. Dies ruft den Galleristen Elijah Price, der an einer Krankheit leidet bei der die Knochen wie Glas brechen, auf den Plan. Price versucht Dunn klarzumachen, dass er eine Art moderner unzerstörbarer Superheld ist und seine Aufgabe darin bestünde Menschen zu beschützen. Dunn will ihm erst nicht glauben, fängt dann aber an sein Schicksal zu Akzeptieren.

Das Hauptproblem des Films ist, dass die meisten Szenen zu lang sind, gut 15min weniger hätten dem Film sehr gut getan und etwas mehr Tempo in die Story gebracht. Und dies ist auch schon Problem Nummer Zwei, man kann dem Film nicht unterstellen er sei langweillig, im Gegenteil vor allem gegen Ende entwickelt er eine ziemlich gute Atmosphäre. Er ist einfach zu träge in der Entwicklung der Story. Bruce Willis hat Superkräfte, dies ist ja im Prinzip der Kernpunkt des Films, aber wirklich nutzen tut er sie in den letzten 10min des Films.
Neben der gelungenen Atmosphäre des Streifens sollte man noch die vielen Comichomagen erwähnen, auch sind manche Szenen extra so gefilmt worden, dass der Film auch graphisch einem Comic ähnelt. Gegen Ende gibt es auch einige "Sin City"-Stellen wo Leute in knallig bunten Kleidern aus einer sonst grauen Menge herrausgehoben werden.

Bruce Willis und Samuel L. Jackson nun schon zum dritten mal (Pulp Fiction+Die Hard3) zusammen, sind zwar nicht die Idealbesetzung, vor allem Sam Jackson tut sich irgendwie schwer. Ihn hätte man besser mit Ian McKellen oder so besetzt, was auch sicher mit dessen Magnetorolle um einiges besser gekommen wäre. Aber insgesammt merkt man, dass man zwei von Hollywoods Besten vor der Kamera hat.

Fazit: Nicht schlecht aber bei weitem nicht so gut wie "The Sixth Sense". Auch ist nicht klar welchem Genre dieser Streifen zuzuordnen ist, Fantasy, Horror oder Drama?


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