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Batman Forever (1995)
Eine Kritik von Friction (Bewertung des Films: 6/10) eingetragen am 17.07.2002, seitdem 877 Mal gelesen
Gleich vorweg : Dieser Teil hat mit den beiden Vorgängern ungefähr soviel gemeinsam wie diese mit der TV-Serie aus den 60er Jahren.
Das ist eigentlich schon seltsam, da "Batman" und "Batmans Rückkehr" recht erfolgreich waren; darüber hinaus stand für die Fans schon damals fest, dass Michael Keaton die Idealbesetzung der Hauptrolle ist.
Leider läßt der neue Batman, Val Kilmer, ohnehin jegliches schauspielerisches Talent vermissen. Auch Tommy Lee Jones agiert die ganze Zeit, als suche er eine Antwort darauf, was er dort als oscargekrönter Darsteller verloren hat.
Nach zwei düsteren Batman-Teilen hat Tim Burton hier nicht mehr Regie geführt; Joel Schumacher ("Falling Down") ist für die Wende verantwortlich. Dieser dachte wohl, dass eine Comic-Verfilmung "schön bunt" sein müsse.
Ganz im Gegenteil : Tim Burtons Inszenierung drückte die Atmosphäre der Comics perfekt aus, Schumachers Verfilmung hat ungefähr die einer "Micky Maus".
Die Darsteller sind hier keine wirklichen Schauspieler, sondern wirken nur wie "Gegenstände", welche die knallbunten Bilder komplettieren sollen.
Von der Action, Optik und Akustik her ist "Batman Forever" aber halbwegs gelungen; allerdings sollte man nicht vergessen, dass wilde Verfolgungsjagden, knallige Explosionen und effektheischender Virtual-Reality-Schnickschnack noch lange keine gute Story ausmachen.
Fazit : Keinen Vergleich mit den Vorgängern wert, allerdings hat das Spektakel doch einen gewissen Unterhaltungswert.
Das ähnelt einem Feuerwerk : Ganz nett anzuschauen, danach aber schnell wieder vergessen.
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