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John Carpenters Vampire (1998)
Eine Kritik von Classic Videomaster (Bewertung des Films: 8/10) eingetragen am 09.12.2005, seitdem 454 Mal gelesen
Blutiges Comeback!
Lange nach "Sie leben" hatte Meisterregisseur John Carpenter nichts mehr von sich hören lassen,was für echte Fans des US-Amerikaners sehr ärgerlich war.In kleinen Rollen wie "Body Bags"(1993)zeigte er sein schauspielerisches Talent und feierte mit "Halloween H20"die Rückkehr seines bekanntesten Klassikers,um eine Revue zu feiern,was leider nicht gerade grosse Zahlen versprach.
Mit "Vampire"schaffte Carpenter endlich ein Comeback in die Filmkunst des Horrorgenres.Und das ziemlich blutig.Unverkennbar an dem Streifen mit Kultcharakter ist der typisch düster-zynische Carpenterstil,der den Meister des Horrorfilms ausmacht.
Mit einem guten Starensemble wie James Woods,der unübertroffen trocken und zynisch-cool spielt,sowie Daniel Baldwin und Urgestein Maximilliam Schell,konnten gut agierende Darsteller gewonnen werden,die dem ganzen eine gewisse Note verleihen.
Einzig und allein Schells deutsche Synchro liess etwas zu wünschen übrig,was aber nicht weiter stören sollte.
Die bleihaltige Hommage an Neo-und Spätwestern und dem New-Wave Vampirfilm,ist gleichzeitig eine Liebeserklärung Carpenters an den Mainstreamhorror.
Man sollte "Vampire"nicht allzu ernst nehmen.Trotz der harten und blutigen Spezialeffekte(die man von John Carpenter gewöhnt ist),nimmt der Film sich doch nicht ganz so ernst,wie es auf den ersten Blick zu scheinen mag.
Natürlich ist der Handlungsstrang auch nicht gerade neu und wärmt einiges noch mal auf,aber schon allein die Darbietung Woods,sowie die coole Optik und der lässige Sprachschatz der Akteure,machen doch einiges wett und machen "Vampire" zu einem unterhaltsamen ActionHorrorschlachtfest vom feinsten.
Für Carpenter-Fans auf jeden Fall eine Augenweide.
Anmerkung:Ist die Indizierung des Filmes gerechtfertigt?
Ja,Indizierung kann gerechtfertigt sein!
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