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Teufelswolke von Monteville, Die (1958)

Eine Kritik von deadlyfriend
eingetragen am 29.06.2009, seitdem 423 Mal gelesen


Hier haben wir also den Film der John Carpenter zu "The Fog" inspirierte. Dies ist sogar unverkennbar wenn man sich einige Szenen betrachtet. Dazu aber später mehr.
In der schönen Gegend rund um den Berg Monteville, kommt es immer häufiger vor das Bergsteiger verunglücken. Das kuriose ist das aber keinerlei Leichen gefunden werden. Die Opfer sind spurlos verschunden. Eine in der Nähe befindliche Forschungsstation vermutet einen Zusammenhang mit einer seltsamen Wolke die sich am Berg befindet. Diese bewegt sich nämlich nicht und zieht auch nicht mit dem Wind. Als man dem Mysterium auf die Spur kommen will, kommt Leben in das Nebelgebilde.

Dieser absolute Low-Budget Streifen aus den 50ern macht eine Menge Spaß. Man sieht ihm zwar seine äußerst niedrig gehaltene Finanzierung an, aber das machen die Story und auch die Darsteller wieder wett. Die Matte-Painting Szenarien sind sofort als solche zu erkennen und oftmals paßt der Hintergrund nicht direkt zum Vordergrund, aber die trotz diesem Manko starke Atmosphäre besticht über die gesamte Spieldauer. Der einzig wirklich negative Aspekt sind die fürchterlich billig wirkenden Bewohner des Nebels, die selbst für das Jahr 1958 äußerst unansehnlich auffallen. Dafür geht in diesen Szenen der Trashlevel gewaltig nach oben, wobei man "Die Teufelswolke von Monteville" keinesfalls darauf reduzieren sollte. Er bietet nämlich wesentlich mehr als unfreiwilligen Humor. Gerade die Angriffe der Nebelschwaden und wie sie unter den Türen hevorkriechen bieten Spannung und man ist wirklich mehr als nur an "The Fog" erinnert. Die Darsteller bieten eine saubere Performance und gerade der nicht unbekannte Forrest Tucker kämpft mit großem Erfolg gegen das kaum vorhandene Budget an. Wer also die Sci-fi und Horrorfilme dieser Ära zu schätzen weiß, steht bei der von Anolis gebotenen Auflage vor einem Pflichtkauf. Am besten gleich mit dem Sammelschuber. Hinzu kommt der deutsch untertitelte Audiokommentar von John Carpenter, der sich nicht lumpen ließ und einen seiner Favourites aus der Kindheit, verbal Revue passieren läßt. Ich zumindest freue mich absolut auf die 9 nachfolgenden Filme der "Galerie des Grauens".


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