Eine Kritik von ChristianLadewig (Bewertung des Films: 4/10) eingetragen am 26.06.2005, seitdem 505 Mal gelesen
Der auf Super8 gedrehte und daher schwer im Nekromantik-artigen Retrolook gehaltene Horrorfilm kann zwar von sich behaupten, auf einer wahren Welle positiver Reviews zu reiten, muss sich allerdings den Vorwurf gefallen lassen, den einzigen tatsächlichen Horror durch die miesen Overacting-Leistungen seiner „Schauspieler“, allen voran der Hauptdarsteller, und der furchtbaren, hoffentlich unabsichtlich in rheinischer Dialektfärbung dargebrachten, Nachvertonung zu verbreiten.
Dabei ist die Geschichte von der Vampirschnalle, die nachts ihresgleichen jagt bei aller Unoriginalität nicht einmal übermäßig langweilig. Der eigentliche Handlungsstrang des Horrorschriftstellers mit der Innovation des Vampirgenres im Säckel, geht meiner bescheidenen Meinung nach allerdings doch ein wenig im Wust der, unter Anderem durch den Auftritt einer schlechten Metal-Band arg gestreckten, Laufzeit verloren. Da können auch die hervorragend gemachten Goreszenen nix mehr retten.
Gibt Besseres, auch wenn die Super8-Optik wirklich Spaß macht.
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