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Ansicht eines Reviews
Ring (2002)
Eine Kritik von Dying Dragon (Bewertung des Films: 8/10) eingetragen am 03.04.2005, seitdem 318 Mal gelesen
Als ich das "Ring"-Remake im Kino sah, war ich erstmal positiv überrascht. Die Story ist interessanter als beim Original gestaltet worden, die Atmosphäre ist noch einen Zacken düsterer und es gibt mehr Schockmomente. Außerdem hat die amerikanische Version die besseren Schauspieler.
Trotzdem finde ich beide Fassungen fast gleichwertig, denn in den wichtigsten Punkten, nämlich der Anfangs- und vor allem der Schlussszene, liegt nämlich der japanische "Ring" um eine Nasenlänge vorn. Die Szene mit den zwei Teenagern am Anfang ist nämlich in der Originalversion noch einen Zacken beklemmender und spannender gestaltet worden. Desweiteren hat Regisseur Gore Verbinski bei seiner Neufassung einen folgenschweren Fehler begangen. Er gibt dem Bösen, hier Samara, ein Gesicht. Im Original wird es immer durch die pechschwarzen Haare verdeckt, weswegen mich die Schlussszene auch nicht wirklich schocken konnte. Auch heute lässt es mich noch frösteln, wenn ich an das weit aufgerissene Auge von Sadakko denke, die ihre ungelenken Bewegungen auch noch besser hinbekommt, als das amerikanische Blag.
Beiden Versionen gebe ich somit acht Punkte. Hätte das Remake an den entscheidenden Stellen nicht gepatzt, wären es locker 9 geworden, da der Film in punkto Story und Atmosphäre das Original übertreffen kann.
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