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Fudoh: The New Generation (1996)
Eine Kritik von Brodie Bruce (Bewertung des Films: 7/10) eingetragen am 15.02.2006, seitdem 306 Mal gelesen
Fudoh - Miikes' durchgeknallter Yakuzafilm nach einem Manga !!!
Story:
Riki Fudoh ist Schüler und Yakuza-Boss zugleich. Er hat eine mordlustige Armee von kleinen Kindern und Schulmädchen um sich geschart um einem bevorstehenden Yakuzakrieg ein Ende zu setzen. Dabei sind ihm alle Mittel recht ....
Atmosphäre:
Ist vorhanden, sogar ganz gut. Man merkt vom ersten Moment an, das Miike hier einen Manga verfilmt hat und keinen ernstzunehmenden Film aus dem Yakuza-Genre. Für mich persönlich ist mehr Atmosphäre enthalten als z.B. in Miikes' "Ichi the killer" und der basiert ja bekanntlich auch auf einem Manga. Nebenbei hat Miike auch noch ein schönes Setting aufgebaut, in Bezug auf den Yakuzatempel und die Oberschule die Riki Fudoh besucht. Die anderen Settings sind ebenfalls recht akzeptabel. Kameratechnisch beweist Miike ebenfalls wieder ein paar mal, das er in diesem Bereich besonders viel Talent hat. Er setzt einige Szenen virtuos in Szene.
Schauspieler:
Da muss man Einbußen in Kauf nehmen. Hier spielt jeder standardmäßig solide, dass war's dann aber auch schon. Der Star ist hier eindeutig Miikes' verrückte Yakuzageschichte.
Vom Gewaltpegel her, (worüber man bei einem Film von Takashi Miike natürlich immer gerne redet) hat der Film natürlich wieder einiges in peto. Allzu heftig wie in "Ichi the killer" oder allzu übertrieben krank wie in "Visitor Q" ist der Film allerdings nicht geraten. Trotzdem immer noch sehr heftig für den Otto-Normal-Verbraucher oder an Hollywood gewöhnte Zuschauer.
Fazit: Zählt für mich in der fast endlos langen Filmografie von Miike neben Audition, Visitor Q, Ichi the killer und Graveyard of Honor zum Besten was Miike bisher fabriziert hat. Hat Kultpotenzial !!!
7 von 10 Punkten
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