|
 |

Ansicht eines Reviews
Puppet Master V (1994)
Eine Kritik von Boxhamster (Bewertung des Films: 6/10) eingetragen am 22.03.2009, seitdem 502 Mal gelesen
Ein paar Menschen sind immer noch hinter dem Geheimnis der Puppen her, doch diese wollen ebenso wie der böse Dämon Sutek verhindern, dass dieses gelüftet wird und so kommt es erneut zum Kampf zwischen Menschen, Puppen und dem Dämon.
"Puppet Master 5" knüpft direkt an den Vorgänger an. Rick bekommt Probleme mit der Polizei, weil diese ihn in Verdacht hat, seine Forscherkollegen getötet zu haben, was als Gelegenheit genutzt wird, nochmal den vierten Teil, welcher zusammen mit Teil 5 in einem Rutsch gedreht wurde, in Rückblicken zusammenzufassen und so werden wir erinnert, dass natürlich der böse Dämon Sutek hinter den Morden steckt, denn dieser befürchtete, dass die Forscher das Geheimnis des Elexiers, welches die Puppen zum Leben erweckte, lüften. Und wieder begeben sich ein paar Leute in das Hotel, in dem sich die Puppen befinden, denn mit dem Lebenselexier möchte man mächtig Reibach machen, doch wieder will der Dämon dies verhindern und auch die Puppen wollen nicht unbedingt erforscht werden, haben aber ebenfalls etwas gegen den Dämon und so kommt es zu allerlei Kämpfen untereinander.
Im Grunde genommen also nicht viel Neues, was man nicht schon in den vorherigen Teilen gesehen hat. Dadurch kommt das ein oder andere Mal ein Deja-vu-Erlebnis auf. Zudem wurde die Story mit dem Nebenplot einer im Koma liegenden Frau gestreckt, die telepatisch über einen Computer Kontakt mit Rick aufnimmt, wobei diese Nebenhandlung nicht besonders stimmig zum Rest des Filmes passen mag.
Spannung kommt ebenfalls nicht so wirklich auf, aber nach wie vor macht es Freude den wahren Hauptcharakteren, nämlich den Puppen, bei ihrem Treiben zuzuschauen. Umgesetzt wurden die kleinen Figuren wieder durch Stop Motion oder mechanische Puppen, was gut funktioniert. Mit von der Partie sind erneut mit Ausnahme von Leech Woman, die ja schon im Vorgänger nicht dabei war, alle der bekannten Figuren, wobei ich von Decapitron etwas enttäuscht bin, denn von diesem hatte ich eine größere Wichtigkeit erwartet.
Die Puppen sind nach wie vor eher den freundlichen Wesen zuzurechnen. Sie legen sich zwar mit den Hoteleindringlingen an, setzten diese aber lediglich außer Gefecht, ohne ihnen nach dem Leben zu trachten.
Ganz im Gegensatz zum Oberdämon Sutek, der sich als Miniatur selbst auf die Erde schickt und die Menschen blutig das Zeitliche segnen lässt. Witzigerweise neigen die Opfer bei Sichtung des kleinen Dämons dazu hinzufallen, was es dem Unhold äußerst leicht macht, diesen den Rest zu geben. Der rote Lebenssaft fließt hierbei zwar, aber besonders gorig ist das Ganze nicht ausgefallen. Eher setzt man in diesen Szenen auf schnelle Schnittechnik und Farbspielereien wie Blut auf Taschenlampen, was die Umgebung rot färbt.
Besonders schon ist wieder mal die Musik von Richard Band, an der ich mich einfach nicht satt hören kann und deren Klänge die Szenen stimmungsvoll untermalen.
Insgesamt ist "Puppet Master 5" zwar nicht innovativ, aber wenn man die vorherigen Teile mochte und sich an kostengünstiger Umsetzung nicht stört, so wird man bei diesem Teil ebenfalls recht gut unterhalten.
 | "Surprise me!" BETA |
Zur Übersichtsseite des Films Liste aller lokalen Reviews von Boxhamster
Zurück
 |
 |
|