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Bowling for Columbine (2002)
Eine Kritik von Onkel (Bewertung des Films: 6/10) eingetragen am 25.11.2004, seitdem 448 Mal gelesen
Durchaus interessanter Filmbeitrag zum Thema "Waffen&Zugänglichkeit der Selben" in den USA, der jedoch zu sehr unter seiner teils einseitigen, verbohrten Sichtweise leidet, um als ernstzunehmender Dokustreifen durchzugehen. Nichtsdestotrotz ist "Bowling for Columbine" durchaus sehenswert, da viele der teils skandalösen Informationen dem Otto-Normal-Bürger sicher nicht geläufig sein werden. Die Bezeichnung "Fakten" vermeide ich bewusst, da man bei Moore einfach nicht spontan entscheiden kann, was Fakt und was Flunkerei - oder besser gesagt: "Aus dem Zusammenhang gerissen" ist.
Ein technisch solide zusammengebastelter Film, den man sich durchaus einmal ansehen sollte, der sich aber ebenso die Frage gefallen lassen muss, was er eigentlich bezwecken will? Dokumentarischen Wert hat das Gezeigte sicher nicht und in gewisser Weise disqualifiziert es Michael Moore auch weitestgehend. Immerhin unterhält der sensationslüsterne Stil recht gut - auch wenn so manche Originalaufnahme von Mord/Selbstmorden nicht unbedingt als Unterhaltung zu klassifizieren sind. Hätte schlussendlich auch gerne 30 Minuten kürzer gehen dürfen, da das Wesentliche nach spätestens einer Stunde gesagt wurde...
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