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Stunde des Jägers, Die (2003)

Eine Kritik von DarKson (Bewertung des Films: 6/10)
eingetragen am 03.03.2005, seitdem 290 Mal gelesen


Eine mysteriöse Mordreihe in einem Waldgebiet lässt das FBI aufschrecken. Da der Täter seine
Opfer nicht nur umbringt, sondern auch fachgerecht zerlegt und ausweidet, bittet das FBI einen Wildhüter um Hilfe. Dies ist der ehemalige Nahkampfausbilder L.T. Bonahm (Tommy Lee Jones). Nachdem Bonahm den Tatort untersucht hat, erkennt er die Handschrift des Killers und muss feststellen, das es sich nur um eine Person handeln kann. Aaron Hallam (Benicio Del Toro) den er selbst zur gefühlslosen Killermaschine ausgebildet hat. Bonahm nimmt die Fährte auf, unter der Vorraussetzung das er seinen Sprössling selbst zur Strecke bringen will.

Hier wurde das ewige Katz- und Mausspiel in eine recht bodenständige Story verpackt. Die wohl gleichzeitig ein Fingerzeig auf unsere heutige Gesellschaft sein soll. Allerdings fehlt es dem Film an Abwechslung. Den er besteht aus einer einzigen Hetzjagd, obwohl man aus der ausbaufähigen Story wesentlich mehr hätte rausholen können.
Der Anfang der Jagd beginnt in einem Wald und verlagert sich dann in die Stadt. Dabei macht es den Eindruck als ob es sich um einen Zusammenschnitt von Verfolgungsszenen bekannter Filme handelt. Man wird das Gefühl nicht los das man das gesehene irgendwo schonmal gesehen hat. Die Szenen erinnern einen stark an Rambo, Auf der Flucht oder Sniper. allerdings haben sich auch einige Logikfehler eingeschlichen

Ebenfalls können die Schauspieler nicht überzeugen. Weder Tommy Lee Jones als alten Ausbilder, von dem ich eigentlich mehr erwartet hätte. als auch Del Toro als ausser Kontrolle geratener Elite-Soldat agieren selten glaubwürdig. Dies mag allerdings auch daran liegen, das der Film auf eine pausenlose Action-Hatz zu setzen scheint und den Schauspielern kaum Gelegenheit bietet ihr Talent unter Beweis zu stellen.


Fazit:
Alles in allem konnte der Film meine Erwartungen in keinster Weisse erfüllen. Da sich die Hetzjagd über die komplette Filmlänge erstreckt und keine tieferen Einblicke in die Psyche des Attentäters gibt. Es gibt aber auch einen positiven Effekt. Der Film unterhält trotz seinen Schwächen und bietet eine kurzweilige Unterhaltung ohne überflüssige CGI-Effekte.
Am Ende schafft er es nicht über 6/10 Punkte hinaus, da er einfach keine Innovationen bietet.


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