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American Guinea Pig: Bloodshock (2015)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 5 / 10)
eingetragen am 20.03.2017, seitdem 170 Mal gelesen



Regiseur Marcus Koch kennen Genrefans vielleicht von dem brutalen aber auch größtenteils langweiligen Splatterfilm 100 Tears.
Nun hat der gute Mann seinen Beitrag zur amerikanischen Folterversion der bekannten japanischen Splatterreihe Guinea Pig abgeliefert.
Ein Mann ist aus unbekannten Gründen in einer Gummizelle eingesperrt. Diese verlässt er nur um in einem Operationsraum gefoltert zu werden.
Mit der Zeit Stellt er fest, dass in der Gummizelle neben ihm auch noch eine Frau festgehalten wird. Per Zettel, die sie sich durch die Gummizellenwände zustecken, kommunizieren die beiden miteinander. Dies sind die einzigen menschlichen Momente in ihrem Matyrium und sie gehen einen Pakt ein, von dem der Zuschauer jedoch erst am Ende des Films erahnen kann worum es geht.
Die Story ist erwartungsgemäß nur eine nebensächliche Umrahmung für die Folterszenen, was ja auch in der Tradition der Filmreihe steht. Optisch ist der Film in schwarz weiß gehalten und bietet nur zwei Räumlichkeiten: Gummizelle, Operationsraum. Man sieht dem Film ganz klar an, dass es sich um einen low Budget indipendentfilm handelt, was vor allem am wirklich schlechten Schnitt liegt (weiche Blenden, sinnlose Schwarzblenden oder einfach nur Schnittfehler die auffallen).
Aber das interessiert den Gorehound vermutlich überhaupt nicht. Der Film ist äußerst brutal und bietet viele Foltermomente unter anderem: Zunge abschneiden, Zähne ziehen, Fußsohle anritzen, Bein aufschneiden und Knochen mit Kreissäge zertrennen, Brustkorb öffnen und Herz ablecken usw. Die Wunden werden aber auch immer zugenäht, damit das Opfernicht stirbt.
Man könnte den Film auch sinnlose Operationen 2 nennen. Man fragt sich allerdings schon warum die Opfer fast nie schreien und nahezu regungslos die Toturen über sich ergehen lassen. Vielleicht hat das mit dem im Trailer erklärten Begriff Bloodshock zu tun. Der Film selbst erklärt jedenfalls nichts.
Die Effekte sind änlich dem ersten American Guinea Pig durchaus sehr gut gemacht und ekelhaft. Natürlich erkennt man jedoch leicht, dass es sich stets um künstliche Effekte handelt. (Außer man heißt Charlie Sheen)
Unterlegt ist das Elend mit disharmonischen Synthie, Industrial und Noise Klängen, die gut ins Gesamtbild passen und einen maßgeblichen Anteil der unangenehmen Atmosphäre ausmachen.Spoiler!!!! Der Frau gelingt es ihre Folterer zu überwältigen und sie trifft erstmalig auf den Mann, mit dem sie per Zettelchen kontakt hatte. Es entfacht sich ein spontaner Anfall von krankhafter liebe, in dem sie sich gegenseitig ihre Wunden lecken und außreißen. Sie haben völlig blutverschmiert Sex. Im Abspann kommt es noch zu zwei sinnlosen Kills, die von den Beiden verübt werden, nachdem sie offensichtlich in Freihet sind. Möglicherweise Teil des vorher geschlossenen Pakts? Wer weiß?, wen interessierts? Spoiler Ende!!!!Brutale, sinnlose Folterungen sorgen bei anspruchsfreien Gorebauern für etwas Unterhatung auch wenn man keinen Shocker erwarten sollte. Das Ende pendelt zwischen lächerlich und dumm, ist aber auch pervers und amüsant. Marcus Koch ist nach wie vor kein guter Regieseur, dieser Film ist auch kein Meilenstein doch er zeigt gut gemachte Gore Effekte. Ziel erfüllt!

 


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