Ansicht eines Reviews

Fluch von Darkness Falls, Der (2003)

Eine Kritik von soylent.green (Bewertung des Films: 3/10)
eingetragen am 08.09.2003, seitdem 262 Mal gelesen


"Dreht euch nicht um, die Zahnfee geht herum."

So oder zumindest so ähnlich heißt die Überlebensregel in diesem Horrorschinken anno 2003.
Jaha, richtig gelesen, der Bösewicht ist diesmal kein Vampir, Werwolf oder mutierter Riesenrochen, nein, die Zahnfee killt kleine Kinder, die sie nachts besucht um ihre Milchzähne zu holen. Das ganze geschieht natürlich aus Rache, denn ein unmotivierter Geist wäre auch langweilig.
Und die gute Frau darf auch schon in der Introsequenz munter losmorden, denn der kleine Kyle ist zu neugierig und leuchtet die Düstertussi mittels einer Taschenlampe aus. Das hat diese gar nicht gern und tötet zum Dank seine Mutter.

Einige Jahre später. Kyles frühreife Jugendfreundin hat ziemlich Probleme: nicht nur, das sie ein dummes Blag am Hintern kleben hat, nein, das Kind seinerseits hat eben diese gar schreckliche Zahnfee an den Fersen.

Und deshalb beginnt die übliche Schema-F-Horrorfilmhatz, in deren Verlauf so einige Menschen dran glauben müssen (selbst solche, die ihre Milchzähne schon längst verloren haben), Kyle kehrt als Held zurück und schlussendlich wird auch die Zahnfee abgefackelt. Friede Freude Eierkuchen, alle sind entweder glücklich oder tot.

Tja, Vorhersehbarkeit ist keine gute Sache bei einem Film der spannend bleiben soll. Leider ist es fast immer zu offensichtlich, wer von den Protagonisten verheizt und wer gerettet wird. Auch das Auftreten der Zahnfee ist immer mit Geräuschen und dunklen Ecken verbunden, deshalb überrascht sie einem schon bei der 2. / 3. Begegnung nicht mehr großartig.
Das Spiel mit der Angst vorm Dunkeln gelingt in der Introsequenz noch recht gut. Jedoch verliert dies mit der Zeit recht stark an Wirkung und zum Ende hin ist die Dunkelheit + Zahnfee in etwa so gruselig wie Casper, der freundliche Geist oder Huibuh, das Schlossgespenst. Dazu kommt, dass die Zahnfee nicht nur so aussieht, sondern als Bösewicht in etwa so ausgefuchst ist wie ein durchschnittliches Bettlaken.

Dazu kommen die üblichen Abziehcharaktere sowie die innovativen Storykniffe "Keiner-Glaubt-dem-Helden-die-Gruselmär" und "Zu-Unrecht-gescholtener-Held-kehrt-zurück" sowie andere, ähnlich Oscar-verdächtige Spannungsmomente.
Einziger "Höhepunkt" ist der selten schwachsinnige Bösewicht in Form der Zahnfee...

Alles in allem kann man dem Film ein Entertainmentpotential einer Überdosis Valium zusprechen. Herzlichen Dank

Fazit: Berechenbarer, langweiliger Schema-F-Horror ohne Überraschungen. Gähn.


Surprise me!
"Surprise me!" BETA
Lassen Sie sich überraschen! Wir führen Sie zu einem zufälligen Treffer zu einem Thema Ihrer Wahl... Wollen Sie eine andere Kritik von "soylent.green" lesen? Oder ein anderes Review zu "Fluch von Darkness Falls, Der (2003)"?


Zur Übersichtsseite des Films
Liste aller lokalen Reviews von soylent.green

Zurück





Copyright © 1999-2012 KI Media GbR
Alle Rechte vorbehalten.
Nutzungsbedingungen · Werben · Impressum
Hosted by Net-Build



Quicksearch






User-Center

Benutzername: 
Paßwort:
Login nur für diese Sitzung:

·

650 Besucher online





Abonnement


Abonnement - Bitte erst anmelden
Melden Sie sich bitte an, um Abonnements vornehmen zu können



Neue Reviews


Auf der Jagd (1998)
True Justice [TV-Serie] (2010)
Sexual-Terror der entfesselten Vampire (1971)
Ich spuck auf dein Grab (1978)
Paragraph 78: Punkt 1 (2007)



News


Unser News-Bereich wurde überarbeitet und wird in Kürze weiter ausgebaut werden, damit Sie stets aktuell über alle Neuigkeiten rund um die Welt des Films informiert sind.

» Zum neuen News-Bereich