Eine Kritik von AriH (Bewertung des Films: 10/10) eingetragen am 19.03.2010, seitdem 251 Mal gelesen
Viel schlechtes wurde über diesen Film (und andere Rose-Werke) gesagt. Gerade Darsteller Pape lässt (gute acht jahre später) kein gutes Haar an "Space Wolf". Ein, unter sehr schlechten Bedingungen, an einem Wochenende abgedrehter Film ohne Leidenschaft..... wird da gesagt.
Lieber Herr Pape. Wenn dem so ist, so hat das dem Film sehr gut getan!
"Space Wolf" hat NICHTS was Rose-Gegner an Rose-Filmen kritisieren. Keine obercoolen Gangster oder irgendwelche Zombies. Ganz im Gegenteil. Die Darsteller überzeugen, bis auf ein oder zwei Ausnahmen, mit ihren Leistungen. Besonders überrascht war ich hier von Thomas Kercmar, der in den Mutation-Filmen doch mehr durch sein (wenn auch sehr kultiges) Over-Acting aufgefallen ist. Die Rolle des Team-Leiters nimmt man ihm voll ab. Auch Andreas Pape spielt hier sehr überzeugend.
Beim Auftritt Timo Rose befürchtet man kurz das nun doch wieder die alte "Ich bin ein harter Typ"-Nummer kommt, doch Rose schafft es hier tatsächlich seinem Karakter ein Gesicht zu geben. Besonders als er sich im Wald verirrt finde ich das Schauspiel sehr real.
Von Anja Gebel und Yvette Moreaux gibt es Solides Schauspiel.
Die Story der White-Trash-Teens finde ich sehr gut und auch schön umgesetzt. Der Film hätte auch so funktioniert. Der Wolf und die (sehr splattrigen) Effekte verzieren das Gesamtbild. Ittenbach war hier zuständig und hat gewohnt gute Arbeit geleistet.
Einzig Negativ: Die Szenen mit Bela B. wollen sich irgendwie nicht so richtig in den Rest des Films einfügen.
Mein Fazit: Einer der besten Rose-Filme bis heute! 10/10
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