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Ansicht eines Reviews
City of God (2002)
Eine Kritik von Peter Leisetreter eingetragen am 19.10.2006, seitdem 352 Mal gelesen
Everybody is Kung Fu fighting tra-lalala-lala
Everybody is fast as lightening...
Was habe ich erwartet? Von dem, den Film betreffenden, was ich
mitbekam, dachte ich Joar, wird wohl irgendetwas sozialkritisches und
brutal reales sein.
Was ich dann zu sehen bekam, war ein Gangster-Film. Mit Drogen, Sex und fetten Wummen. Zumindest zum größten Teil.
Dieser Film beruht auf wahren Begebenheiten. Wie schön.. Das Texas
Chainsaw Massaker basierte auch auf wahren Begebenheiten. Was hilft es?
Die filmische Umsetzung der Stadt Gottes vernichtet jede
Identifikation, jede Idee sich mit dem Thema (Gewalt, Drogen, Mord und
Totschlag etc.) auseinanderzusetzten, sich überhaupt dafür zu
interessieren.
Die Stadt Gottes ist ein Gangster-Film, als etwas anderes kann sie
nicht wahrgenommen werden. Sie spiegelt nicht die Wirklichkeit wieder.
Das ist das große Problem, wie gerne wäre ich aufgerüttelt worden,
hätte etwas von der Welt erfahren oder zumindest etwas über die Stadt
Gottes.
Und? Was bekomme ich? Ich kriege einen Ganster-Film zu sehen, mit einer
Ladung Gewalt und mit Drogen, einer korrupten Polizei usw. usf.
Ich wurde gut unterhalten, mir hat der Film gefallen. Das Geschehen
hatte alles was notwendig war um die Zeit zu vertreiben. Nicht mehr.
Irgendwie war das schon doof, weil der Film ja so durchweg gelobt wurde
und so toll war und am Ende gar kritisch und so furchtbar aufrüttelnd
und überhaupt...
7/10 Punkten, sowie eine klare Empfehlung. Bitte irgendwann mal ansehen.
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