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Leviathan (1989)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 8 / 10)
eingetragen am 01.07.2006, seitdem 1629 Mal gelesen



Als die Besatzung einer Unterwasserbasis kurz vor Ende Ihrer Schicht in einem tiefen Meeresgraben auf das Wrack eines russischen Schiffes stösst, nimmt das Unheil seinen Lauf ...

Die Handlung gibt eigentlich nicht viel her, aber diesen Umstand muss man ja nicht immer gleich negativ auslegen (obwohl man es bei manchen Müll-Streifen durchaus tun sollte).

Die Effekte kann man durchaus als gut gemacht bezeichen. Die Spannung wird ab dem Erkunden des russischen Wracks sehr gut aufgebaut und bis zum Schluß ansprechend gestaltet, ohne Langeweile aufkommen zu lassen.

Die Atmosphäre lässt einige gute Erinnerungen an Movies wie The Thing aufleben. Regisseur George P. Cosmatos wusste einfach, wie man diesen wie gesagt nicht sehr einfallsreichen Stoff angehen und erfolgreich umsetzen kann.

Der zur gleichen Zeit entstandene und vergleichbare Film Deep Star Six ist im Vergleich zu Leviathan zwar nicht wirklich schlecht, aber etwas mühsam anzusehen. Gäbe es hier keinen M. Ferrer, wäre der Film chancenlos. Den Film Abyss kann auch nicht wirklich mit Leviathan konkurrieren, da die Handlung hier anders gelagert und leider auch künstlich durch Tränendrüsenattacken und emotionalem Wirrwarr künstlich in die Länge gezogen wurde und somit auch keinem Vergleich standhält. Die aber sehr ansprechenden Abyss-FX lasse ich dabei mal aussen vor.

Dieser Ende der 80er entstandene Unterwasser Science-Fictioner kann mit einer Reihe illustrer Darsteller aufwarten.

Allen voran einer meiner Faves .... Peter Weller, der hier neben seinen Rollen in Buckaroo Banzai, Robocop und Screamers eindeutig die beste Darstellung seiner bisherigen Karriere abliefert (ich weiss, was ist mit Naked Lunch usw? ... Dieser Film ist absolut überbewertet und deswegen für mich absolut ohne Bedeutung und taucht in meiner Liste der Faves nicht auf). Dieses lässig coole ist einfach ein Markenzeichen Wellers und passt in diesem Film wie die Faust aufs Auge.

Erwähnen sollte man noch die Rolle des Sixpack. Daniel Stern verkörpert die Figur in einer Art und Weise, die sogar mir als absoluten Anti-Humoristen Spaß bereitet. Dadurch driftet der Film dann zwar manchmal etwas ab, was ich aber hier durch die überzeugende Darstellung nicht negativ werten kann.

Insgesamt gesehen können fast alle Darsteller überzeugen ... die leckere Lisa Eilbacher, Richard Crenna, Ernie Hudson, Amanda Pays und wie sie alle heissen. Schade, dass man von Lisa Eilbacher die letzten Jahre nichts mehr gehört hat.

Allerdings gibt es auch einen schauspielerischen und emotionalen Totalausfall zu verzeichnen. Meg Foster ist nicht wirklich menschlicher Natur und weiss weder mit Ihrem schauspielerischem Talent noch ihrem Aussehen zu überzeugen. Aber das konnte Sie für mich gesehen noch nie. Die hätte man in den 80ern einfach schnell wieder in der Kruschkiste alter Filmungeheuer verschwinden lassen sollen ... aber wie es immer heisst ... Meinung sind wie A**********.

Gebe 8/10 ...


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