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Leviathan (1989)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 5 / 10)
eingetragen am 02.01.2009, seitdem 726 Mal gelesen



Als Konkurrenzprodukt zu Sean S. Cunninghams "Deep Star Six" mag "Leviathan" eine gute Figur abgeben, als spannender Unterwasserhorror krankt er allerdings an allen Ecken.

Die Besatzung einer Unterwasserbohrstation zum Abbau von Silber- und Goldvorräten stößt durch die Disziplinlosigkeit eines sexistischen Besatzungsmitgliedes auf das verschollene russische Schiff LEVIATHAN. Sie bergen den Tresor und eben jener unvorsichtige Arbeiter behält eine mysteriöse kleine Flasche mit Wodka für sich, die er zusammen mit einer Kollegin trinkt.
Fortan beginnen beide unter einer mysteriösen Hautkrankheit zu leiden und sterben kurz darauf. Doch damit beginnt das Unheil an Bord erst, denn die Betreibergesellschaft verzögert die Ablösung der Manschaft wegen dem Toben eines Hurricans an der Wasseroberfläche erheblich und die genetisch veränderte Masse der beiden Leichen beginnt Jagd auf Blut zu machen...

Zugegeben, die Story hätte einen guten und spannenden Unterwasserhorrorfilm in der Tradition von "Alien" hergegeben, die Darsteller machen ihre Sache im Rahmen ihrer Charaktere auch ganz passabel, doch ein richtiges Highlight ist "Leviathan" leider nicht geworden.
Die Geschichte wirkt irgendwie zusammengestückelt und recht unprofessionel geschnitten, denn immer wieder verlaufen Ereignisse im Sande und Wendungen werden nicht konsequent weiterverfolgt. Der vielversprechende Vorspann, der gekonnt ein Gefühl der Bedrohung aufbaut und ein paar atmosphärische Unterwasserszenen (leider für einen solchen Film zu wenige...) konkurrieren mit durchweg unsympathischen Figuren (Sixpack ist ein echter Rohrkrepierer), deren Ableben dem Zuschauer am A.... vorbei geht und die nach und nach sang- und klanglos aus dem Drehbuch verschwinden bis nur noch der klischeebeladene übliche Rest übrigbleibt.

Unterm Strich bleibt ein Big-Budget-Film, welchem man dies aber selten ansieht, mit einer recht gelungenen klaustrophobischen Atmosphäre und einer beeindruckenden Effektarbeit der Stan-Winston-Studios, die sich sehen lassen kann. Als Gorehound schaut man zwar den falschen Film aber die Kreatur kann sich sehen lassen (und scheint die Macher von "Faculty" inspiriert zu haben).
Was man aus der Ausgangssituation mit wenigen Personen in einer fremden Umgebung so machen kann, zeigen selbst der schwerfällige "Sphere" und der tolle "Sunshine" von Danny Boyle vorbildlicher.

Fazit: Sehenswerter 80s-Horror mit einigen bekannten Darstellern unter einer routinierten Regie, unterstützt von einer professionellen Effektarbeit - nicht weniger aber auf keinen Fall mehr!


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