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Leviathan (1989)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 6 / 10)
eingetragen am 17.01.2010, seitdem 434 Mal gelesen



Ein weiteres Unterwasser-Abenteuer mit einem Hauch Science-Fiction und dem Versprechen eines Unterwasserseemonsters. Was dabei letztendlich herauskommt, erinnert ein wenig an John Carpenter's Das Ding aus einer Anderen Welt sowie den ersten zwei Alien-Teilen.

Weit, weit unter der MeeresoberflĂ€che befindet sich die Besatzung der Shack zur Silbgewinnung. Doch bei einem Tauchgang rutscht einer der Leute ab und findet sich nach einem kurzen Gang in einer russischen Unterwasserstation, die gelutet ist, wieder. Sein Kollege und er kehren samt Tresor aus dem Inneren der Station wieder zurĂŒck. Nach dem Genuss der darin enthaltenden Flasche Wodka nimmt das UnglĂŒck seinen Lauf: erst verĂ€ndert sich die Haut, dann mutiert der Teilnehmer Sixpack zu einem grauenvollen, scheinbar unbesiegbaren Fischmonster...

So oder so Ă€hnlich könnte man den Film zusammenfassen. Besonders toll ist natĂŒrlich erst einmal die UnterwasseratmosphĂ€re, die man so ansatzweise auch schon aus "Deep Star Six" kennen könnte. Das Stationsleben erlebt man in dieser klaustrophobischen Form auch bei "Das Ding" sowie "Alien" und "Aliens - Die RĂŒckkehr". Leider braucht Leviathan ein wenig, um so richtig in Fahrt zu kommen und das Monster auf die Besatzung loszulassen. Die Effekte an sich sind soweit recht akzeptabel, auch wenn das Monster verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig selten gezeigt wird und dann manchmal noch ein bisschen billig ausschaut. Die Mutationen sind soweit aber wirklich gut gemacht, jedoch kein Vergleich zum Bereits erwĂ€hnten "Das Ding", der das mit deutlich höherer Sorgfalt und einer gewissen Faszination erledigt.

Was die Story an sich angeht: Wir haben hier wieder mal das Team, kurz vor der Ablösung, den skrupellosen GeschĂ€ftsfĂŒhrer, der kein Risiko bei der Bergung des Teams eingehen möchte (hier sogar mal zur Abwechslung eine Frau! ) und den Rest. Insgesamt ist das Alles aber recht passabel umgesetzt worden, fĂŒr hervorhebende QualitĂ€t reicht das Gesamtwerk leider nicht aus.

Zur Abwechslung hat man hier jedoch mal wieder ziemlich tolle Schauspieler und sogar recht saubere Dialoge - da ist man, vor allem im Bereich Tierhorror, ganz massiv Schlechteres gewohnt.

Was verbleibt also zu sagen, um diese knapp 90 Minuten Unterwasser-SciFi zusammenzufassen? Handwerklich durchaus solide, toll, da sehr atmosphĂ€risch, leider zu wenig Monster gezeigt und zu lange gebraucht, den Schneeball zum Rollen zu bringen. Auch sonst hebt sich der Film leider nicht besonders aus seiner Reihe hervor. FĂŒr einmal Anschauen reicht er allemal aus.

6/10


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