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Pusher (1996)
Eine Kritik von El Capitan Nihilismo (Bewertung des Films: 10/10) eingetragen am 10.01.2003, seitdem 2096 Mal gelesen
Also, ich frage mich echt, warum dieser geniale Streifen hierzulande nicht in aller Munde ist? Jeder, der auf Takashi Miike & Co. sowie Tarantino`s Frühwerke oder aber Wong Ka Wai abfährt und nichts dagegen hat, etwas Neues aus Skandinavien zu entdecken, der muss PUSHER gesehen haben! Diese superbe Crime-Packung ohne Happy End aus Dänemark ist einer der innovativsten New-Wave-Streifen überhaupt! Frank, Drogendealer in Kopenhagen, träumt vom grossen Geld. Wie das Schicksal so spielt, verwandeln sich seine Träume bald in Visionen des Schreckens, nachdem er aufgrund eines dummen Zufalls einen Yugo-Mafia-Boss abgezockt hat. Dieser gibt ihm eine Woche Zeit, die Kohle od. den Stoff wiederzubeschaffen, doch diese Woche wird die längste, schweisgebadetste und blutrünstigste seines Lebens...
Der Film rawkt. Er fesselt von Anfang bis Ende, die kranken Sicko-Charaktere sind real. Doch ich möchte nicht mehr verraten, denn wer diesen Kracher nicht kennt ist selbst Schuld! Hast Du die UK-DVD einmal in Deinen Player geschoben, lässt sie Dich so schnell nicht mehr los!! Nichts für sanfte Gemüter... Knallhartes Entertainment aus dem hohen Norden!
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